| Werbebudgets

Werbebranche wartet auf den Aufschwung

Die Werbebranche sieht einen Silberstreif am Horizont.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Obwohl der Werbemarkt im laufenden Jahr nachgegeben hat, gibt sich die Branche laut ZAW-Herbstanalyse verhalten optimistisch. Für das kommende Jahr wird ein stabiles Geschäft erwartet, mittelfristig sieht man Anzeichen für Wachstum.

Laut Herbstanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) sanken die Brutto-Werbeinvestitionen in diesem Jahr um 0,8 Prozent auf 29,68 Milliarden Euro. Das entspricht einem monetären Marktverlust von 0,24 Milliarden Euro. Die Netto-Werbeumsätze sollen bei 18,36 Milliarden Euro liegen, was einem Rückgang von 3 Prozent oder 0,57 Milliarden Euro entspricht.

Obwohl die Stimmung in der Wirtschaft wenig rosig ist, hält sich der Pessimismus der ZAW-Verbände in Grenzen: 14 Prozent der Befragten erwarten sogar steigende Investitionen in Werbung (gegenüber 28 Prozent im Vorjahreszeitraum). 72 Prozent gehen von stabilen Werbebudgets aus und 14 Prozent prognostizieren sinkende Werbeausgaben. Ähnliche Prozentsätze ergeben sich bei der Beschäftigungsfrage. Auch die allgemeinen volkswirtschaftlichen Erwartungen der 40 ZAW-Organisationen liegen in der stabilen Zone (74 Prozent) oder gar im Wachstumsbereich (13 Prozent).

Auf die Frage nach der Werbemarktentwicklung in Deutschland in den kommenden fünf Jahren gehen fast ein Drittel der ZAW-Mitgliedsorganisationen von weiterem Werbewachstum aus (30 Prozent) oder von stabilen Verhältnissen (56 Prozent), während nur 14 Prozent den tendenziellen Abbau von Investitionen in Werbung voraussagen.

Schlagworte zum Thema:  Agentur, Werbung, Marketing

Aktuell

Meistgelesen