02.12.2013 | E-Commerce

Weniger Verbraucher kaufen Geschenke im Netz

Die Freude der Deutschen am Weihnachtsbummel scheint ungebrochen.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Die Zahl der Deutschen, die Weihnachtsgeschenke im Web kaufen wollen, sinkt. Diese überraschende Erkenntnis geht aus einer Umfrage von Creditreform Boniversum und des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (Bvh) hervor.

Es wird erwartet, dass in diesem Jahr 37 Millionen Deutsche Geschenke im interaktiven Handel ordern werden. Das entspricht einem Minus von 0,9 Millionen. Die durschnittliche Zahl an bestellten Waren bleibt im Vergleich zum Vorjahr allerdings gleich: Sie liegt bei 3,5.

Im Durchschnitt beabsichtigen die kaufwilligen Verbraucher in diesem Jahr rund 495 Euro für Einkäufe im Weihnachtsgeschäft des Versand- und Onlinehandels auszugeben. Der Anstieg im Jahresvergleich beträgt rund 24 Euro.

Ebenfalls interessant: Die Zahl der intensiven User (mehr als fünf verschiedene Warengruppen) und die Zahl der Gelegenheitskäufer (maximal zwei Warengruppen) steigt, während die Zahl der "Middle-User" zurückgeht.

Ein Blick auf die Soziodemopgraphie zeigt im Vergleich zum Vorjahr im Allgemeinen stabile Trends, aber auch einige Veränderungen. So weisen vor allem und weiterhin jüngere Altersgruppen (18 bis 39 Jahre), Personen mit Vollzeitarbeitsplätzen, Personen mit eher gehobenem Bildungsniveau und höherem Haushaltsnettoeinkommen (über 2.500 Euro) sowie Personen mit Kindern im Haushalt, Kreditnutzer und Sparer eine deutlich überdurchschnittliche Online-Kaufbereitschaft zum diesjährigen Weihnachtsfest auf.

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Schlagworte zum Thema:  Versandhandel, Vertrieb, E-Commerce, Online-Marketing

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