| Websites

Die Mobile Experience wird besser

Im vergangenen halben Jahr hat sich viel getan in Sachen mobile Websites. Es wurde auch Zeit.
Bild: Haufe Online Redaktion

Innerhalb des vergangenen halben Jahres hat sich in Sachen Mobile Experience einiges getan. Wurde auch Zeit, denn damals war weit weniger als die Hälfte der Websites mobil optimiert. Eine aktuelle Bestandsaufnahme liefert eine Analyse von Crisp Research.

Es bewegt sich was in Sachen Mobile Experience: Fast jede vierte untersuchte Website, die zuvor noch ohne sichtbare Anpassung negativ auffiel, wurde inzwischen mobil optimiert, Schaltflächen und Texte auf optimale Größe gebracht und der Fokus auf die wesentlichen Funktionen und Tools gelegt.

Bei der ersten Analyse war aufgefallen, dass nur 41 Prozent der Webseiten für den Einsatz auf mobilen Geräten ausgerichtet waren. Nur rund jede dritte Website nutzte Responsive Webdesign als Standard, bei der Usability wurden immerhin so viele Regeln bereits beachtet, dass die Webseiten bei der Bewertung 68 von 100 Punkten erreichten. In der Kategorie Performance schnitten die Webseiten mit durchschnittlich 58 Punkten etwas schlechter ab.

Nun wurde die Untersuchung wiederholt, um herauszufinden, was sich hinsichtlich mobiler Website, Usability und Performance getan hat. Außerdem wurde ein weiteres Kriterium berücksichtigt: Die Vermeidung von Interstitials, Werbeinhalten, die einen direkten Seitenaufruf blockieren, sich vor der eigentlichen Seite aufbauen und erst manuell per Klick entfernt werden können. Diese Anforderung wurde übrigens flächendeckend erfüllt.

So hat sich die Mobile Experience entwickelt

Auch sonst hat sich viel getan in Sachen Mobile Experience: Mittlerweile hat mehr als die Hälfte der untersuchten Unternehmenswebseiten eine Optimierungsfunktion für Smartphones (Vergleich: 41 Prozent vor sechs Monaten). Noch deutlicher wird die Entwicklung, wenn man betrachtet, dass absolut gesehen 72 Webseiten in den vergangenen sechs Monaten eine mobile Optimierung erhalten haben. Von denjenigen Webseiten, die seinerzeit nicht mobil optimiert waren, sind dies knapp 25 Prozent und damit jede Vierte.

Demgegenüber stehen allerdings auch 15 Webseiten, die aufgrund von Umstellungen einen Rückschritt gemacht haben und die Anforderungen an die mobile Optimierung nicht mehr erfüllen.

Gezeigt hat sich auch, dass die Prognose für das Responsive Webdesign als neuer De-facto-Standard für die Entwicklung, die Pflege und den Betrieb der Webseiten realistisch ist. Mehr als 43 Prozent nutzen Responsive Design. Dementsprechend verbessert sich auch der Durchschnittswert in der Kategorie Usability von 68 Punkten im vergangenen Sommer auf nunmehr 77.

Untersucht wurden die Webseiten von mehr als 500 deutschen Mittelstands- und Großunternehmen.

Mehr über die Gewinner und Verlierer der Analyse lesen Sie hier.

Weiterlesen:

Das sind die Mobile-Trends des vergangenen Jahres

Investitionen in mobile Werbung übersteigen 2018 die in Desktop

Haufe Online Redaktion/Crisp Research

Online-Marketing, Mobile Marketing, Customer Experience