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Personalisierte Websites werden zum Muss

Eine Website für alle Besucher soll es in Zukunft nicht mehr geben.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Im Jahr 2025 sollen auch im Mittelstand personalisierte Websites Usus sein. Davon geht eine aktuelle Studie unter Marketingentscheidern aus. Allerdings gibt es noch ein paar Probleme.

One Site Fits All: Die Tage dafür sind gezählt. Drei von vier Marketingentscheidern in deutschen KMU sind sich sicher, dass in zehn Jahren jedem Website-Besucher eine für ihn passende Website-Variante angezeigt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Webanalyse und Website-Personalisierung in Deutschland" von Etracker. Dafür befragte das Marktforschungsinstitut Research Now 200 Marketing-Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Nur noch einer von zehn Befragten geht davon aus, dass seine Unternehmenswebsite auch ohne Personalisierungsmaßnahmen den gewünschten Erfolg bringen würde .

73 Prozent der Befragten glauben zudem, dass die Relevanz der Website-Inhalte für verschiedene Besuchergruppen immer ausschlaggebender für den Unternehmenserfolg wird.

Auf dem Weg zur personalisierten Website sehen sich Marketingentscheider jedoch mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Mehr als jeder Zweite befürchtet, dass sich Nutzer durch personalisierte Angebote auf der Website verfolgt fühlen könnten. Deshalb glauben über 65 Prozent der Befragten, dass Personalisierung nur dann erfolgreich sein kann, wenn die Unternehmen die Datenherkunft für die Website-Besucher transparent machen.

Annähernd jeder zweite Befragte weiß zudem nicht, wie er sich überhaupt dem Thema Personalisierung nähern soll. Unabhängig von der Unternehmensgröße scheuen außerdem vier von zehn Befragten den technischen Aufwand für eine Personalisierungsstrategie.

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Haufe Online Redaktion

Online-Marketing, Mittelstand