01.07.2015 | Webanalyse

Getrackt wird viel, optimiert nur wenig

Wer besucht da meine Website? Analyse ist wichtig, aber die Ergebnisse müssen auch für Verbesserungen genutzt werden.
Bild: Michael Bamberger

Die meisten Unternehmen nutzen Tools zur Webanalyse. Aber nur die wenigsten nutzen die Ergebnisse, um ihre Website zu verbessern. Das ist das Resultat einer Online-Befragung, die E-Tracker durchgeführt hat.

Laut der Untersuchung "Webanalyse und Website-Personalisierung in Deutschland" ist Webanalyse zumindest in Grundzügen weit verbreitet. Rund drei Viertel der Unternehmen nutzen entsprechende Tools. Allerdings messen 60 Prozent von ihnen nur einfache Kennzahlen. Und 42 Prozent schauen nur einmal im Monat auf die Zahlen. Von Echtzeit-Analyse kann demnach noch keine Rede sein. Noch bedenklicher: Ein Drittel der Befragten leitet aus den Ergebnissen der Analyse keine Maßnahmen zur Optimierung ihrer Websites ab. Webanalyse dient hier allein dem Reporting. Und nur die Hälfte wendet die Ergebnisse an, um regelmäßige A/B-Tests durchzuführen.

Es fehlt an Wissen

Als Hauptgrund für die fehlende Verwertung der Ergebnisse geben die Befragten mangelndes Know-how im Unternehmen an.  das sagen 40 Prozent, und bei einem Drittel fehlt es schlicht an Zeit. das wird sich ändern müssen, denn die meisten befragten sind sich sicher, dass es in zehn Jahren nur noch personalisierte Websites geben wird. Jedem Kunden seine eigene Website, darauf wird es im Jahr 2025 für 73 Prozent der Umfrageteilnehmer hinauslaufen. Ohne Webanalyse, deren Resultate schnell zu Verbesserungen führen, wird das wohl nicht klappen.

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Schlagworte zum Thema:  Webanalyse, User-Tracking, Website-Optimierung

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