27.10.2015 | Studie

Wearables: Smartwatches sind Männersache, Fitness-Armbänder ein Frauen-Ding

Der Hype lässt (noch) auf sich warten.
Bild: Samsung

Wer sich für welches Wearable interessiert, ist laut einer Studie (auch) eine Frage des Geschlechts. Während Männer sich für Smartwatches interessieren, bevorzugen Frauen Fitness-Armbänder. Dieselbe Studie belegt auch, dass Wearables bislang eher in gebildeten Bevölkerungsschichten angekommen sind.

70 Prozent der Smartwatch-Besitzer sind männlich, karrierebewusst und gebildet. Fitness-Armbänder werden häufig von einkommensstarken, gebildeten Personen getragen. So das Ergebnis einer Studie der Internet World Messe, die das Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß im Auftrag durchgeführt hat.

Demnach bekunden 41 Prozent der weiblichen Befragten ein Interesse für Fitness-Armbänder, jedoch nur 34 Prozent der Männer. Andererseits interessieren sich 37 Prozent der Männer für Smartwatches und nur 31 Prozent der Frauen.

Insgesamt ist das Thema Wearables bislang eher in karrierebewussten Kreisen und unter Besserverdienern angekommen. So erzielen 58 Prozent der Besitzer von Fitness-Armbändern ein Netto-Einkommen von über 2.000 Euro und liegen damit über dem Durchschnitt aller deutschen Internetnutzer. Besitzer von Smartwatches sind hingegen besonders karrierebewusst (73 Prozent). Beim Blick auf das Alter zeigt sich ebenfalls ein heterogenes Bild: Das größte Interesse zeigen Zielgruppen zwischen 20 und 40 Jahren.

So werden Wearables genutzt

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt Wearables, um Gesundheits- und Fitness-Daten zu messen und auszuwerten. 40 Prozent empfangen und lesen E-Mails, SMS oder Whatsapp, jeder Dritte nutzt sein Gerät, um Informationen über eingehende Anrufe zu erhalten. Wetterinfos, Nachrichten oder Verkehrsmeldungen fragt ebenfalls jeder Dritte ab.

Bislang ist ein Verkaufsboom zwar ausgeblieben, dies könnte sich jedoch bald schon ändern: Momentan besitzen erst sechs Prozent der Deutschen ein Wearable, 16 Prozent planen jedoch eine Anschaffung in nächster Zeit.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Internet der Dinge, Digitalisierung

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