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Was Social-Media-Nutzer wirklich interessiert

Die Intensität der Social-Media-Nutzung und die inhaltlichen Interessen weichen teilweise stark voneinander ab.
Bild: MEV Verlag GmbH Germany

Die Social Media sind mittlerweile fest im Alltag der Internetnutzer verankert. Die Intensität der Nutzung und die inhaltlichen Interessen weichen jedoch stark voneinander ab. Die Gfk Austria hat nun eine interessante Segmentierung der Social-Media-Nutzung nach Themen vorgelegt.

Die "Marken-Fans" (14 Prozent) interessieren sich vor allem für Unternehmen und ihre Marken. Ihre Nutzungsfrequenz von sozialen Medien liegt weit über dem Schnitt, besonders intensiv im Vergleich zu anderen werden Linkedin, Instagram, Twitter und Pinterest genutzt. Im Schnitt sind diese User mit 37 Jahren relativ jung, 65 Prozent sind Frauen. Die Social Media werden von ihnen vor allem mit dem Tablet genutzt (59 Prozent). Dahinter folgen Laptop mit 31 und Smartphone mit 30 Prozent.

Die User-Gruppe "Klatsch & Tratsch" (14 Prozent) etwa integriert neben Freunden bevorzugt Prominente und Medien in ihr Netzwerk . Auffallend ist ein erhöhter Anteil von Twitter- und Xing-Usern in dieser Gruppe.

Die "Gamer" (zwölf Prozent) sind ebenfalls sehr aktiv in sozialen Medien und interessieren sich vor allem für Spiele, die in sozialen Netzwerken angeboten werden. Auffallend ist ein erhöhter Anteil von Instagram, Pinterest, Youtube und Facebook.

Die "Politik-Follower" (fünf Prozent) integrieren neben Freunden bevorzugt Politiker sowie politische/gesellschaftliche Initiativen. Besonders intensiv wird im Vergleich zum Durchschnitts-User Xing und Facebook genutzt. Auffallend ist mit 57 Prozent ein sehr hoher Männeranteil in dieser Gruppe.

Die intensivsten Social-Media-Nutzer und die Uninteressierten

Die "Allrounder" (sieben Prozent) nutzen soziale Medien am intensivsten und integrieren Accounts aus vielen unterschiedlichen Themenbereichen in ihr Netzwerk. Das Durchschnittsalter ist mit 36 Jahren am niedrigsten, 68 Prozent sind Männer.

Die größte Gruppe der Onliner hält sich jedoch aus fast allem raus: Die "Inaktiven" haben zwar zum Teil schon soziale Medien genutzt, besuchen die entsprechenden Seiten aber äußerst selten oder gar nicht. Sie machen 29 Prozent der Online-Bevölkerung aus.

Als "Friends Only" wiederum werden regelmäßige Social-Media-Nutzer bezeichnet, die bisher nur Freunde in ihr Netzwerk integriert haben und keine themen-spezifischen Accounts (18 Prozent).

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