03.05.2016 | Social Media

Warum Marketer Pinterest 2016 auf dem Radar haben müssen [Infografik]

Warum Pinterest groß rauskommt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Dass Bilder auf sozialen Netzwerken für mehr Engagement sorgen, ist bekannt. Aber gerade in Deutschland werden Bildernetzwerke wie Pinterest oder Instagram noch immer belächelt. Marketer sollten spätestens dieses Jahr auf den Pinterest-Zug aufspringen, bevor er abgefahren ist. Unsere Infografik liefert die passenden Argumente und Tipps.

Wie viele Nutzer gibt es auf Pinterest?

Wie das Unternehmen im September 2015 verkündete, verwenden weltweit über 100 Millionen Nutzer das Netzwerk aktiv. Das ist zwar noch weit weg von Facebook-Größenverhältnissen, aber im Kampf um den Platz dahinter eine gute Hausnummer. Gerade in den USA steht Pinterest damit bei der Nutzung an dritter Stelle hinter Twitter, aber noch vor Instagram oder Google+. In Deutschland war es lange Zeit still um Pinterest. 2015 gelang dem Bildernetzwerk aber auch hierzulande der Durchbruch. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen, aber laut Pinterest hat sich die deutsche Nutzerzahl in zwölf Monaten verdreifacht. In nur einem Jahr haben deutsche User über 300 Millionen Pins verursacht. Insgesamt werden die Nutzerzahlen in Deutschland auf zwischen zwei und drei Millionen geschätzt

Wer nutzt Pinterest wie?

Pinterest hat den Ruf ein Frauennetzwerk zu sein. Zurecht: Über 80 Prozent der Nutzer sind Frauen. Der weibliche Nutzeranteil ist nicht nur höher, Frauen sind auch die aktiveren Nutzer auf Pinterest. 90 Prozent aller Pins stammen von ihnen. Pinterest wird von allen Altersgruppen genutzt, aber im Kern stehen die Nutzer zwischen 16 und 32. Zwei von drei Nutzern kommen aus diesem Alterssegment. Der gemeine Pinterest-Nutzer ist außerdem nicht arm: Die Hälfte aller Pinterest-Nutzer verdient mehr als 46.000 Euro im Jahr. Außerdem wird Pinterest vornehmlich mobil genutzt. 80 Prozent aller Zugriffe erfolgen über Mobilgeräte.

Pinterest für Marketer und Unternehmen

Die Nutzer stehen Marken auf Pinterest keineswegs skeptisch gegenüber. Jeder dritte Nutzer folgt sogar aktiv einer Marke oder einem Unternehmen. Dazu kommt, dass Unternehmensinhalte auch wesentlich häufiger geteilt werden als anderer Content. Das schlagenste Argument ist, dass sich Produkte die auf Pinterest beworben werden besser verkaufen als Produkte, die auf anderen Netzwerken promotet werden. Das gilt natürlich nicht für alle Produkte. Vor allem im Bereich Essen & Trinken, aber auch Fashion oder Einrichtung hat Pinterest seine Stärken.

Was man immer im Hinterkopf behalten sollte: Die Halbwertszeit eines Pins ist sehr viel länger als die eines Facebook- oder Twitter-Posts. Um genau zu sein 1680 Mal so hoch. Im Durchschnitt braucht ein Pin 3,5 Monate, um auf 50 Prozent der gesamten Engagementrate zu kommen. Bei Facebook sind es dagegen 90 Minuten (auf Twitter gar nur 24 Minuten). Wer außerdem denkt, dass Pinterest nur für Bilder gut ist, der irrt. Immer mehr Videos, aber auch Podcasts finden ihren Weg hierhin.

 

Weiterlesen

Social Media: Tipps (nicht nur) für kleine Unternehmen

Was Social-Media-Nutzer wirklich interessiert

So nutzen KMU Social Media richtig

Schlagworte zum Thema:  Social Media Marketing, Social Media, Virales Marketing, Digitales Marketing

Aktuell

Meistgelesen