| Online-Marketing

Visits alleine stärken die eigene Marke kaum

Masse alleine hilft der Marke nicht unbedingt
Bild: Messe München

MillardBrown hat 8.000 Online-Kampagnen untersucht. Besonders im Blickpunkt: Markenwerte und Wirksamkeit. Herausgekommen ist unter anderem die Erkenntnis, dass Traffic alleine eine Marke nicht unbedingt stärkt.

Die gute Nachricht vorneweg: Online-Werbung funktioniert laut MillardBrown. Markenpräferenz und Kaufentscheidung lassen sich so um acht Prozent verbessern. Allerdings gilt das nur für die erfolgreichsten 20 Prozent der untersuchten Kampagnen. Insgesamt ist die durchschnittliche Erfolgsquote mit einem Prozent angegeben.

Die Banner-Größe hat einen direkten Einfluss auf die Awareness. So kann Werbung im Wallpaper-Format eine fünf Mal höhere Awareness vorweisen, als standardmäßige Flash-Banner. Größe ist bei Online-Werbung ein entscheidender Vorteil. Ähnlich sieht es mit Video-Content aus. Videos bringen einen erheblichen Awareness-Vorteil und führen unterm Strich zu einer besseren Verknüpfung von Botschaft und Kampagne.

Zwei Sekunden lautet das Zeitfenster. So lange hat ein Online-Banner Zeit, den Markennamen und die Botschaft der Kampagne zu vermitteln. Verstreicht dieses Zeitfenster, verpufft die Werbewirkung. Kauft ein Unternehmen Klicks in einem AdNetwork, profitiert die Marke kaum. Zur Stärkung der eigenen Marke sind diese gekauften Klicks also wenig zu gebrauchen. Traffic alleine reicht demnach nicht unbedingt aus, um das Markenimage zu verbessern.

Wie Banner wirken und wie Sie die Awarness steigern können, zeigt eine aktuelle Studie von Haufe.

Schlagworte zum Thema:  SEM, Online-Werbung, Kaufentscheidung, Marke

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