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Viele Unternehmen ohne IoT-Verantwortlichen

Die vierte industrielle Revolution ist eine echte Herausforderung für Unternehmen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Bewältigung der vierten industriellen Revolution ist entscheidend für den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Umso erstaunlicher, dass ein Viertel keinen IoT-Verantwortlichen besitzt, wie eine Studie von Telenor Connexion ergeben hat.

25 Prozent der Unternehmen haben demnach keinen IoT-Verantwortlichen, in 28 Prozent hat der CIO oder IT-Manager diese Aufgabe übernommen. In jedem sechsten Unternehmen verantworten CEO oder Vorstand selbst die Entwicklung vernetzter Lösungen. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen mit weniger als elf Mitarbeitern zu: Hier haben 40 Prozent das Internet of Things (IoT) zur Chefsache erklärt. Bedenklich: In jedem dritten Unternehmen fühlt sich überhaupt niemand zuständig.

IoT vernachlässigt

Ein Drittel der Unternehmen hat bereits auf externe Unterstützung für das Internet der Dinge gesetzt, dabei handelt es sich in jedem zweiten Fall um Systemintegratoren, die für die IoT-Entwicklung angeheuert wurden. 36 Prozent haben sich die Hilfe von Digitalagenturen ins Haus geholt, 30 Prozent die von Hardware- oder Geräteanbietern.

Die Implementierung des Internet der Dinge werde zu oft als rein technischer Vorgang betrachtet, den allein die IT-Abteilung zu verantworten hat, sagt Andrea Sroczynski, Strategic Business Development beim M2M-Experten Telenor Connexion. Um eine gute IoT-Lösung zu entwickeln, sollte jedoch abteilungsübergreifend das zugrundeliegende Geschäftsmodell erarbeitet werden.

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