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| Forsa-Studie

Vertrauen in Vorgesetzte und Unternehmensführung ist hoch

Vertrauensbasis: 39 Prozent suchen Unterstützung beim Chef, wenn es knifflig wird.
Bild: Eric Audras / PhotoAlto

Eine Studie von Forsa im Auftrag der Haufe Akademie zeigt: Das Vertrauen der deutschen Angestellten in ihre Vorgesetzten und Unternehmen ist hoch.

84 Prozent der deutschen Angestellten attestieren ihren direkten Vorgesetzten, dass diese ihre Arbeit überwiegend richtig machen. Auch den Arbeitgebern wird insgesamt ein hohes Vertrauen entgegengebracht: 79 Prozent stimmen der Aussage zu, dass das eigene Unternehmen überwiegend der richtigen Strategie folgt.

Bei der Lösung von kniffligen Aufgaben suchen immerhin 39 Prozent bei der Chefin oder beim Chef nach Unterstützung. Knapp 30 Prozent der Befragten schätzt den Anteil neuer beruflicher Herausforderungen in einer typischen Arbeitswoche auf über 30 Prozent. Etwa jeder Achte sagt, dass der Anteil an Neuem über die Hälfte seiner wöchentlichen Arbeitszeit einnimmt.

Neue Herausforderungen bewältigen

Routine ist laut Umfrage nur für die Hälfte der deutschen Angestellten ein Thema. Die andere steht regelmäßig vor neuen Herausforderungen – und das bis ins Rentenalter. Dabei verzichtet derzeit noch jeder Fünfte bei der Lösung von kniffligen Aufgaben auf Hilfe und sucht den richtigen Weg lieber allein. Wer im Arbeitsalltag häufig mit Neuem konfrontiert wird, ist jedoch gut beraten, zu kommunizieren und ein stabiles Netzwerk aufzubauen.

"Nutzen Sie Ihr Team, wenn Sie Fragen haben – geben Sie aber auch eigenes Know-how weiter. So schaffen Sie Nähe und verringern die Distanzen, auch über Hierarchien hinweg. Das hilft dem Unternehmen und stärkt Ihr Netzwerk", empfiehlt Ulrich Grannemann, Experte für Führung bei der Haufe Akademie. Frauen können das übrigens etwas besser als Männer:  51 Prozent von ihnen beraten sich mit Kollegen (Männer: 46 Prozent) und 44 Prozent mit Vorgesetzten (Männer: 34 Prozent). Während ein Viertel der Männer den richtigen Weg lieber allein sucht, sagen dies bei den Frauen lediglich 15 Prozent von sich. Externe Dienstleister ziehen acht Prozent der Männer und fünf Prozent der Frauen zu Rate.

Repräsentativ befragt wurden mehr als 1.000 in Deutschland.

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