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TV-Shopper lieben den Second Screen

Fernsehen ohne Second Screen? Das macht nur noch eine Minderheit. Der Second Screen lebt.
Bild: QVC

Kunden von TV-Shopping-Sendern nutzen den Second Screen – und zwar nicht zu knapp. 81 Prozent surfen beim fernschauen auf dem Second oder sogar auf dem Third Screen. Am liebsten bewerten sie die gesehenen Produkte im Social Web. Das zeigt eine Studie des Senders QVC.

Fernsehen und sich dabei im Internet bewegen: Für 81 Prozent der Fernsehzuschauer ist das Alltag. 37 Prozent sind täglich online, wenn sie fernsehen, weitere 21 Prozent wenigstens mehrmals pro Woche. Hinzu kommen neun Prozent, die mehrfach im Monat im Netz sind, während eine Sendung läuft, sowie 14 Prozent, die gelegentlich parallel zum TV das Internet nutzen. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Shopping-Senders QVC gemeinsam mit Yougov.

TV-Zuschauer wollen mitbestimmen

Die Studie zeigt außerdem, dass die Zuschauer über Internet und Apps mitreden und Einfluss nehmen wollen. Schon 36 Prozent der Befragten haben bei besonderen Ereignissen wie der Fußball-WM, dem Eurovision Song Contest, bei Talkshows, Krimis oder Shopping-Sendungen die Möglichkeit genutzt, Fragen zu stellen, abzustimmen, Kommentare abzugeben oder zusätzliche Informationen abzurufen. Und das Bedürfnis, dies öfter zu tun, ist da. 19 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Beteiligungs- und Einflussmöglichkeiten, beispielsweise Apps zum Tatort, zur Fußball-Europameisterschaft 2016 und für Shopping-Kanäle.

"Obwohl die Zuschauer von Shopping-Kanälen im Schnitt über 50 sind, nutzen sie inzwischen aktiv die Möglichkeiten, die ihnen das Internet, Apps und Second Screens bieten."
Mathias Bork, CEO, QVC Deutschland 

Aber der Second Screen spielt auch beim reinen Teleshopping eine Rolle. 35 Prozent der Zuschauer, die Shopping-Sender konsumieren, holen sich Zusatzinformationen über das Internet, weitere zwölf Prozent nutzen parallel Shopping-Apps der Sender. Zu 91 Prozent stehen Informationen und Bestellungen im Mittelpunkt der Nutzung. Dann folgt schon mit gut 60 Prozent die Möglichkeit abzustimmen. 55 Prozent bewerten oder kommentieren die Sendung in sozialen Netzwerken. Die Möglichkeit Fragen zu stellen, nutzen 53 Prozent. Weitere Aktivitäten sind die Kontaktaufnahme mit dem Sender oder Moderator (40 Prozent) und der Austausch mit anderen Zuschauern (38 Prozent).


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