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Verbraucher vertrauen Vergleichsportalen

Online-Vergleichsportale genießen einer Studie zufolge ein ebenso hohes Vertrauen wie Finanzberater. Weniger glaubwürdig erscheinen Verbrauchern hingegen Informationen zu Finanz- und Versicherungsprodukten aus Blogs, Sozialen Netzwerken oder Podcasts.

Mit 30 beziehungsweise 27 Prozent ist das Vertrauen der Verbraucher in eine persönliche Beratung beinahe ebenso hoch wie in Vergleichsportale. Hohe Vertrauenswerte genießen auch Meinungs- und Bewertungsplattformen mit 26 Prozent. Viele Verbraucher basieren ihre Entscheidungen darüber hinaus auf die Bewertungen von Verbraucherorganisationen (48 Prozent) oder setzen auf den Rat von Freunden und Bekannten (40 Prozent). Diese Zahlen liefert die aktuelle Studie „Prime-Time Internet“ des Marktforschungsinstituts Yougov.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Nutzung des Internets als Informationsmedium in Sachen Finanzthemen keine Generationsfrage mehr ist. Im Gegenteil: Bei einfachen Produkten wie Girokonto, Bausparvertrag oder Kfz-Versicherung greifen sechs Prozent der unter 30-Jährigen auf die Informationen in Vergleichsportalen zu, drei Prozent nutzen Suchmaschinen. Insgesamt liegen die Prozentwerte bei elf beziehungsweise acht Prozent. Jüngere lassen sich demzufolge lieber von Bekannten und Verwandten (19 Prozent, gesamt 11 Prozent) oder Beratern (17 Prozent, allgemein 14 Prozent) helfen. Bei der Produktsuche im Internet kommt in den meisten Fällen Google zum Einsatz.

Auch wenn das Internet häufig die erste Anlaufstelle zur Produktrecherche darstellt, fühlen sich viele durch die Vielzahl und Komplexität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen überfordert. In diesen Fällen entscheiden persönliche Beratungsgespräche beim Vermittler oder der Rat aus dem nahen persönlichen Umfeld. (sas)

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