06.11.2012 | US-Studie

Konsumenten sind skeptisch gegenüber Online-Marketing

68 Prozent der Konsumenten finden Online-Werbung langweilig.
Bild: Haufe Online Redaktion

Adobe hat sich in einer Studie damit beschäftigt, wie digitales und klassisches Marketing beim Kunden ankommt und wie Marketer die Instrumente einschätzen. Eine Erkenntnis: Sowohl Konsumenten als auch Marketer schauen sich Anzeigen am liebsten im Printmagazinen an.

Während 45 Prozent der Konsumenten sich am liebsten durch Printmagazine inspirieren lassen, bejahen dies unter den Marketern sogar 55 Prozent. Das Fernsehen kommt in beiden Zielgruppen auf je gut 20 Prozent. 13 Prozent der Marketer sehen Anzeigen am liebsten online, bei den Konsumenten trifft dies nur auf elf Prozent zu. Anzeigen in Sozialen Netzwerken oder digitalen Magazinen bevorzugen nur sehr wenige der Befragten. Entsprechend halten sowohl Konsumenten als auch Marketer die klassischen Medien wie Print und TV für die besten Marketingträger, Online-Banner finden hingegen mehr als die Hälfte uneffektiv. Ebenfalls sehr wichtig für Anregungen: Familie, Freunde und Kollegen. Wenig überraschend ist hingegen folgender Wert: Nur 31 Prozent der Befragten sehen gerne Werbung.

Auch zu den Social Media wurden Zahlen erhoben: Demnach nutzen 69 Prozent der befragten Endkunden Soziale Netzwerke und 83 Prozent der Marketer. 57 Prozent der Konsumenten haben schon mal eine Marke oder ein Produkt geliked, unter den Marketern sind es 66 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten beider Gruppen wünschen sich einen Dislike-Button. Für die Studie "Click Here: The State of Online Advertising" wurde ein für die USA repräsentatives Sample von 1.000 Konsumenten und 250 Marketern befragt. Viele weitere Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Mediaplanung, Online-Marketing, Werbung

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