12.11.2014 | Unternehmensführung

Innovationen scheitern an Zeitmangel

Viele Unternehmen unterschätzen die Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter.
Bild: Haufe Online Redaktion

Obwohl sich die Mehrheit der Unternehmen der Bedeutung des Themas Innovationen bewusst ist, beschäftigen sich nur wenige intensiv damit. Größtes Hindernis ist laut einer Studie des BVDW die fehlende Zeit.          

Ohne Innovationen ist Erfolg schwer möglich. Die Unternehmen (87 Prozent) wissen das, beschäftigen sich einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVWD) zufolge dennoch nicht intensiv genug mit dem Thema. Lediglich 15 Prozent verfügen über einen Innovationsmanager, bei 73 Prozent sind Vorstand oder Geschäftsführung nebenbei dafür zuständig.

Nach den konkreten Hindernissen gefragt, sagen sieben von zehn Befragten (69,4 Prozent), dass es ihnen beziehungsweise ihren Unternehmen an Zeit fehlt. Andere beklagen zu geringe finanzielle Mittel (41,8 Prozent) oder mangelnde Förderung durch die Führungsebene (31,6 Prozent), wodurch eine konsequente Entwicklung und Förderung neuer Ideen schwierig sei. In manchen Unternehmen fehlt es außerdem an Fachpersonal (30,6 Prozent), Offenheit für Neues (26,5 Prozent) und den dafür  nötigen Strukturen (25,5 Prozent). Harald R. Fortmann, BVDW-Vizepräsident überrascht dieses Ergebnis. Schließlich sei ein funktionierendes Innovationsmanagement die Investition in die Zukunft jedes Unternehmens.

Unterschätzt wird dabei zu oft die Innovationskraft der Mitarbeiter. Optimale Rahmenbedingungen, damit Mitarbeiter als Quelle für Neues dienen können, gibt es selten. Dabei sind sich 70 Prozent der Befragten der Bedeutung ihrer Mitarbeiter durchaus bewusst. 55 Prozent setzen hingegen auf den Dialog mit den Kunden, 15 Prozent ziehen externe Beratungsunternehmen hinzu. 

Schlagworte zum Thema:  Marketing, Vertrieb, Database, Online-Marketing

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