04.04.2012 | Online-Marketing

Online-Marketing-Trends 2012: Unternehmen setzen auf E-Mail, Suchmaschinen und Social Media

Beinahe alle der von Absolit und Rogator für die „Online-Marketing-Trends 2012“ befragten Unternehmen setzen auf E-Mail-, Suchmaschinen- sowie Social-Media-Marketing. Die eigene Website gilt ohnehin als Pflicht.

727 Unternehmen waren von Absolit und dem Marktforschungsunternehmen Rogator befragt worden. Mit 96,8 Prozent setzen so gut wie alle auf E-Mail-, Suchmaschinen- oder Social-Media-Marketing – 42 Prozent kombinieren die drei Instrumente, um eine maximale Werbewirkung zu erreichen.

Trotz des allgemeinen Hypes, vertrauen erst 61,2 Prozent der Befragten auf Social Media. Immerhin: Im vergangenen Jahr nutzte noch weniger als die Hälfte (49,6 Prozent) das Social Web. Ein weiterer Trend, der in vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist, ist Mobile Marketing. Der Anteil der auf diese Art werbenden Unternehmen ist in den vergangenen zwölf Monaten lediglich von 12,9 auf 15,4 Prozent gestiegen. Um einiges weiter verbreitet sind hingegen E-Mail-  (86,4 Prozent) und Suchmaschinen-Marketing (67,8 Prozent).

Die Affinität zu Online-Maßnahmen beweist der relativ seltene Einsatz von klassischer Werbung. So verschickt nur knapp die Hälfte (49,5 Prozent) Printmailings; weitere 24,5 Prozent verzichten komplett auf Offline-Werbung. Ein Fehler, wie Studienautor Torsten Schwarz meint. Wer nur über Suchmaschinen neue Kunden gewinnen wolle, vergeude Ressourcen. Zielführender sei hingegen die Kombination von on- und offline. Sie bringe deutlich mehr, als die Fixierung auf einen einzigen Kanal.

Je nach Unternehmensschwerpunkt verlagert sich die Nutzung der Werbekanäle: Während Investitionsgüterhersteller (B2B) auf Pressearbeit und Printmailings bauen, setzen B2C-Unternehmen (70,7 Prozent) Social Media ein, um die Verbraucher zu erreichen. Immerhin ein Fünftel dieser Unternehmen engagiert sich außerdem bereits im Mobile Marketing. Die ausführlichen Studienergebnisse finden Sie hier.(sas)

Aktuell

Meistgelesen