04.11.2011 | Online-Marketing

Unternehmen schlecht auf Datenangriffe vorbereitet

Seit Mitarbeiter auch außerhalb des Büros auf Geschäftsdaten zugreifen dürfen, steigt das Risiko für die Datensicherheit in diesen Unternehmen. Die Studie „2011 Global Information Security Survey“ von Ernst & Young hat nun ergeben, dass die Mehrheit der Unternehmen diesbezüglich nicht ausreichend abgesichert sind.

56 Prozent der befragten Firmen geben zu, ihre Sicherheitsstrategien zum Datenschutz überprüfen und gegebenenfalls modifizieren lassen zu müssen, um sich besser zu schützen. Dabei sind sich drei Viertel durchaus im Klaren darüber, dass sich ihr Sicherheitsrisiko in den vergangenen Jahren erhöht hat.

Trotzdem wollen Verantwortliche künftig noch mehr auf IT-Services setzen, die auf Cloud Computing basieren. 61 Prozent nutzen diese Technologie schon jetzt oder planen die Einführung innerhalb des nächsten Jahres. Gleichzeitig sollen aber auch die Investitionen in Maßnahmen zur Datensicherheit steigen. Immerhin 59 Prozent wollen ihre Budgets aufstocken, nur sechs Prozent wollen den Rotstift ansetzen. Dabei investieren die Unternehmen nicht nur in einzelne Maßnahmen, sondern entwickeln umfassende Strategien, um sich einen Überblick über die Risiken zu verschaffen: 56 Prozent der Befragten nutzen schon heute ein IT-Risikomanagement-Programm, weitere 28 Prozent wollen auch hier innerhalb der nächsten zwölf Monaten investieren.

Trotz der Beliebtheit von Cloud Computing zweifeln viele Unternehmen an der Sicherheit. 90 Prozent der Befragten würden dieser Technik eher vertrauen, wenn sie von externen Stellen verifiziert beziehungsweise zertifiziert wäre. Für 48 Prozent bedeutet die Cloud deshalb eine große Herausforderung.

Für die Studie waren insgesamt 1.700 Experten für Informationssicherheit aus verschiedenen Branchen und 52 Ländern befragt worden. (sas)

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