02.03.2012 | Online-Marketing

Unternehmen mit Problemen beim Umgang mit Daten aus Social Media

Die meisten europäischen Unternehmen tun sich schwer beim Umgang mit Daten aus Sozialen Netzwerken. Als Konsequenz verbieten 90 Prozent ihren Mitarbeitern die Nutzung am Arbeitsplatz.

So das Ergebnis einer europaweit durchgeführten Studie von Coleman Parks im Auftrag von Iron Mountain, einem Anbieter von Services für das Informationsmanagement. Zwar haben die meisten deutschen Unternehmen (94 Prozent) eingesehen, dass Social Media inzwischen ein zentraler Kommunikationskanal ist, aber 72 Prozent sind noch nicht in der Lage, die in Sozialen Netzwerken ausgetauschten Daten und Informationen zu verwalten. Auch deshalb verbieten rund 90 Prozent der europäischen Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Facebook, Twitter & Co. am Arbeitsplatz.

Weil Social Media Unternehmen neue Möglichkeiten bei der Kundenbindung oder der Steigerung der Markenbekanntheit bietet und die Sperrung der Netzwerke keine Lösung darstellt, raten die Experten von Iron Mountain, sich zunächst einmal auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es gilt, einen Überblick über die vorhandenen Informationen zu gewinnen und Richtlinien über Umgang und Aufbewahrung zu erstellen. Da jede Art von Tweet oder Posting als offizieller Geschäftsvorgang gilt, müssen Unternehmen die Gesetzgebung der Länder, in denen sie geschäftlich tätig sind, kennen und beachten. Als Alternative zur Sperrung raten die Exerten von Iron Mountain Nutzungsrichtlinien zu erstellen und die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die strikte Trennung zwischen geschäftlicher und privater Nutzung. Die Einrichtung offizieller Firmenaccounts schafft Klarheit und verhindert, dass versehentlich auf private Mitarbeiter-Daten zugegriffen wird. (sas)

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