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Unternehmen auf Datenflut schlecht vorbereitet

Die Nutzung von Mobilfunkgeräten und Sozialen Medien zieht eine Flut an zusätzlichen Daten nach sich. Dass Unternehmen nur unzureichend auf deren Bewältigung vorbereitet sind, zeigt eine Studie von Empirix und Opus Research.

62 Prozent der 200 befragten Führungskräfte in den Vereinigten Staaten und Europa vermissen demzufolge eine Strategie, um die von Kunden erzeugte Datenflut in ihren Netzwerken zu bewältigen und nutzbar zu machen. Auch der Übergang zu multimodalen Multi-Channel-Strategien zur Echtzeit-Kommunikation mit Kunden stellt die Unternehmen vor große Probleme. Die Informationsflut aus Internet, Telefon und Sozialen Medien belastet die Netzwerkinfrastruktur in bisher unbekanntem Ausmaß. Sie erzeugen riesige Datenströme, liefern aber auch wertvolle Einsichten in die Aktivitäten und Vorlieben der Kunden. Derzeit sehen sich aber nur 38 Prozent der Unternehmen in der Lage, diese Daten zu nutzen.

Wie es scheint, sind US-amerikanische Unternehmen ihren europäischen Kollegen immerhin einen Schritt voraus. Während mehr als 50 Prozent der Führungskräfte in Europa ihre Möglichkeiten zur Datenbewältigung als unzureichend einschätzen, gehen zwei Drittel der US-Führungskräfte davon aus, dass ihre IT-Abteilungen gut vorbereitet sind. (sas)

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