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Mobile Banking wird zum Standard

Überweisungsformulare werden überflüssig.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Dass Bankkunden ihre Finanzgeschäfte online erledigen, ist bereits Standard. Inzwischen nutzen sie dazu aber auch zunehmend mobile Endgeräte. Kreditinstitute reagieren auf den Trend und rüsten technisch auf. So das Ergebnis einer Umfrage von Ibi Research.

Bankkunden wollen ihre Finanzgeschäfte nicht nur online, sondern auch mobil erledigen. Darauf reagieren Kreditinstitute und bieten Lösungen für das Mobile Banking an. In einer von Ibi Research durchgeführten Expertenbefragung geben rund 90 Prozent der Befragten an, dass entsprechende Technologien bereits im Einsatz sind oder zumindest gerade umgesetzt werden. Mit Apps oder für mobile Endgeräte optimierten Webseiten können Kunden schon heute ihren Kontostand überprüfen, Überweisungen tätigen oder den nächstgelegenen Geldautomaten finden.

Für die Hälfte der Befragten (51 Prozent) aus Finanzdienstleistungsunternehmen, banknahen IT-Dienstleistern oder Beratungsunternehmen gilt Mobile Banking deshalb nicht mehr als Innovation. Aufgrund des hohen Umsetzungsgrades sehen sie darin bereits einen Branchenstandard.

Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten sieht in mobilen Services eine weitere Möglichkeit zur Kundenbindung. Zudem hätten sie einen positiven Effekt auf das Image. Die breite Mehrheit (82 Prozent) hält es deshalb für ein großes Risiko, wenn Mobile Banking nicht eingeführt wird.

Dass es sich um eine durchaus komplexe Technologie handelt, ist den Befragten klar. Mehr als die Hälfte hält es deshalb für nötig, externe Unternehmen zur Umsetzung heranzuziehen. 78 Prozent halten auch eine schrittweise Umsetzung der Einführung für sinnvoll. 


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Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, Mobile, Kundenbindung

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