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Mehrheit misst Erfolg in den Social Media regelmäßig

Der BVDW will die bislang eher simplen Messmethoden professionalisieren.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bewertung ihrer Social-Media-Aktivitäten gewinnt in deutschen Unternehmen an Bedeutung. Zur Erfolgsmessung werden Webanalyse-Kennzahlen herangezogen und Gespräche verfolgt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter 124 Unternehmen.

Die Mehrheit der Untersuchten misst den Erfolg der Social-Media-Aktivitäten demzufolge inzwischen regelmäßig. Dazu verfolgen sie die Gespräche der Nutzer über Marken, Produkte oder Dienstleistungen und greifen auf vorhandene Webanalyse-Kennzahlen zurück. Derzeit diene die Kombination aus Monitoring und Kennzahlen als erste Grundlage für jegliche Bewertung der Aktivitäten in sozialen Netzwerken, sagt Anna-Maria Zahn, stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW. Der BVDW plant deshalb nun die Entwicklung branchenweiter Standards für die Erfolgsmessung.

Laut Studie untersuchen sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) ihre Social-Media-Aktivitäten. 29 Prozent führen derzeit keinerlei Monitoring durch, die Mehrheit dieser Firmen (75,6 Prozent) will dies jedoch künftig ändern. Die angewandten Maßnahmen sind mit der Analyse von Statusmeldungen in Facebook und Twitter oder Inhalten in Blogs und Foren in neun von zehn Unternehmen noch relativ simpel, durch den Einsatz von Webanalyse-Kennzahlen wie beispielsweise Absatzzahlen professionalisieren aber ebenso viele ihre Erfolgsmessung langsam aber sicher. Mit dieser Methode erklären sich die meisten bislang auch zufrieden.

Lediglich ein Fünftel geht bereits einen Schritt weiter und führt eigene Marktforschungsbefragungen zur Erfolgsmessung durch. Insbesondere hierbei erkennen die Befragten Optimierungspotenzial. Rund ein Drittel (31 Prozent) ist mit den Ergebnissen der klassischen Markforschung unzufrieden.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing

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