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So funktioniert digitales Marketing 2013

Mobile wird sich zunehmend auf das Marketing auswirken.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Social, responsive und personalisiert. So muss die Kundenansprache im digitalen Marketing 2013 aussehen. Sebastian Fleischmann, Area Manager DACH beim Online-Marketing-Spezialisten Responsys, verrät, worauf Marketer besonders achten sollten.

Soziale Signale und internationale Daten gewinnen an Bedeutung. Sebastian Fleischmann rät Marketern, sich nicht mehr auf das Beantworten eingehender Anfragen zu beschränken, sondern proaktiv auf Kunden zuzugehen. Dazu liefern soziale Netzwerke hilfreiche Daten, die Einblicke in Kaufentscheidungen geben. Unterstützend werden internationale Daten mit CRM-Systemen und Display-Retargeting-Programmen verbunden.

2013 könnten erstmals mehr Tablets als Laptops verkauft werden. Aktuelle Prognosen gehen von mehr als 100 Millionen verkauften Exemplaren aus. Im Zuge dieser Entwicklung werden responsive oder adaptive Webdesigns immer wichtiger. Je nach Branche werden in Deutschland schon heute bis zu 60 Prozent aller E-Mails auf mobilen Endgeräten gelesen. Sind diese in responsivem Design formatiert, wird das Endgerät, auf dem Inhalte gelesen werden, automatisch erkannt und die Inhalte im Sinne der Lesefreundlichkeit entsprechend angepasst dargestellt.

Kundenwünsche berücksichtigen

Neue Kanäle lassen die Zahl der Botschaften in die Höhe schnellen. Um dem Kunden ausschließlich die gewünschten Informationen zu liefern, bieten viele Unternehmen die Möglichkeit, Benachrichtigungen, Kommunikationskanäle und Kontaktzeitpunkte selbst festzulegen. Kunden fühlen sich ernst genommen und Marketer haben die Möglichkeit, landesspezifische Gesetze und Bestimmungen, wie etwa zum Double-Opt-In in Deutschland, einzuhalten.

Seit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, setzen Werbende vermehrt auf lokale Anzeigenschaltung bei Suchmaschinen sowie im Displaybereich (Lokales Hypertargeting). Die Koordination dieser Programme wird konstant verbessert und Tools wie Micro-Targeting hilft Marketern dabei, möglichst kosteneffizient zu agieren. Ein programmatischer Ansatz zu kanalübergreifender Kommunikation wird damit leichter, so kann etwa mit Display-Anzeigen ein Retargeting gesteuert werden, das Umsatz und Absatz steigert.

Um aussagekräftige Analysen durchführen zu können, sind Statistiker und Analysten gefragt. 2013 werden sich Unternehmen daher auf die Suche nach geeigneten Mitarbeitern machen.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Dialogmarketing, Mobile Marketing, Social Media, Online-Marketing

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