28.09.2015 | Marketing

Tipps für die Kundenansprache im Weihnachtsgeschäft

Onlinehändler können langsam anfangen, die Tage bis Weihnachten zu zählen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Ausnahmezustand Weihnachtsgeschäft rückt näher. Der Marketing-Dienstleister Connexity gibt Tipps, wie Onlinehändler Kundenansprache und Terminplanung auf den Kundenansturm ausrichten und verbessern können.

In Kürze werden Onlinekunden mit dem Kauf der ersten Weihnachtsgeschenke loslegen. Damit Sie sich Ihren Anteil am voraussichtlich erneut wachsenden Geschäft sichern können, sollten Sie sich gut vorbereiten.

  • Timing ist alles. Starten Sie Ihre Werbekampagnen rechtzeitig. Am besten genau dann, wenn die meisten Verbraucher auf Geschenkesuche gehen. Gekauft wird schon früh, der stärkste Shopping-Termin ist in Deutschland jedoch traditionell das zweite Dezember-Wochenende. 62 Prozent der britischen Konsumenten beginnen am sogenannten Cyber-Monday, dem 30. November. Nicht vergessen: Auch die Tage nach dem Fest zählen zu den umsatzstärksten Shoppingtagen des Jahres.
  • Kennen Sie die Gewohnheiten Ihrer Kunden. Modellieren Sie sorgsam Ihre einzelnen Zielgruppen, und bieten Sie Ihnen die passenden Werbebotschaften zum richtigen Zeitpunkt. Frauen starten Ihre Weihnachtseinkäufe häufig schon im Herbst, während Männer erst im Dezember, acht Prozent sogar erst in den letzten Tagen starten. Eine Rolle spielt auch das Alter: Smart Natives kaufen ebenfalls später ein, meist ab Mitte Dezember. Außerdem beschenken Frauen in der Regel mehr Personen als Männer.
  • Helfen Sie Ihren Kunden, Geld zu sparen. Onlinekunden sind schneller bereit, einen Kauf abzuschließen, wenn Sie dabei Geld sparen können. So sind 89 Prozent der Konsumenten grundsätzlich kaufwilliger, wenn sie sich die Versandkosten sparen. Dieses Argument ist sogar zugkräftiger als die Zusage, Weihnachtseinkäufe länger zurückschicken zu können. Dieses Angebot zieht nur bei zwölf Prozent der Kunden.
  • Mobile Shopping wird zum Wachstumsfaktor. Pro Kauf geben Konsumenten im Internet mit durchschnittlich 136 Euro bereits mehr als doppelt so viel Geld aus, wie bei einem stationären Einkauf. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihre Kunden jedweden Kanal erreichen können und dort ein positives Einkaufserlebnis erfahren. Fest steht schon jetzt, dass noch mehr via Smartphone und Tablet gekauft wird.
  • Seien Sie emotional. 60 Prozent der deutschen Konsumenten, die Geschenke im Internet kaufen, erledigen dies vom Sofa aus. Für Sie bedeutet das: Sprechen Sie sie mit Emotionen an, die zur Nutzungssituation passen. Eine Umfrage in Großbritannien belegt, dass emotionale, kreative und sympathische Werbekampagnen einen positiven Effekt auf die Kauflust der Konsumenten haben. 48 Prozent der dortigen Konsumenten bevorzugen beispielsweise jene Händler, die sie passend zur Weihnachtszeit emotional ansprechen.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Commerce, E-Commerce, Kundenbindung, Handel

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