22.01.2013 | Studie

Wo Sie bei der Conversion-Optimierung ansetzen sollten

Unternehmen können verschiedene Hebel nutzen, um mehr Umsatz zu generieren.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Adobe hat in seiner "Digital Optimization Survey" untersucht, welche Hebel Unternehmen bei der Optimierung ihrer Konversionsraten nutzen. Dabei zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Einig waren sich die Befragten jedoch in Hinblick auf Mobile Marketing und Social Media.

Knapp die Hälfte der Unternehmen gibt weniger als fünf Prozent ihres Marketingbudgets für On-Site-Optimierung aus. Ganz oben auf der Liste der Optimierungsstrategien für das digitale Geschäft stehen Website-Analysen, gefolgt von Social-Media-Analysen sowie Profil-Targeting.

Gegenstand der Untersuchung war auch die Site-Suche: Über 50 Prozent der Unternehmen optimieren deren Ergebnisse gar nicht, 26 Prozent tun dies immerhin manuell. 19 Prozent bedienen sich dabei der Informationen aus den Besucherprofilen. Dahinter rangieren automatisierte Geschäftsregeln und verhaltensbasierte Ansätze.

38 Prozent stellen darüber hinaus keine Produkt- oder Inhaltsempfehlungen bereit. 33 Prozent verweisen an dieser Stelle auf ihre Bestseller, ebenso viele auf Novitäten. Ein Viertel legen selbst Empfehlungen fest. Weitere 20 Prozent leiten ihre Recommendations aus dem Verhalten anderer Kunden ab. Gezeigt werden diese Empfehlungen vor allem auf den einzelnen Produktseiten und auf der Startseite.

Doch keine echte Optimierung ohne Tests: Allerdings führen 39 Prozent der Befragten keine durch. 45 Prozent testen manuell. Dies könnte daher rühren, dass 35 Prozent der Befragten einräumen, hinsichtlich möglicher Testvariablen zumindest teilweise überfragt zu sein. Die Firmen, die testen, konzentrieren sich vor allem auf Landingpages und die eigene Startseite.

Auch grundsätzliche Strategien wurden von Adobe abgefragt: Demnach stehen im Bereich Mobile optimierte Websites und Apps ganz oben auf der Agenda, gefolgt von Verkaufsaktionen und Gutscheinen. Ebenfalls wichtig: Social Sharing. Im Bereich Social Media wiederum rangiert Social Sharing vor Blogs und Social Communities. Ebenfalls als sehr wichtig im digitalen Marketing werden Videos eingeschätzt.

Befragt wurden über 1.700 Experten für digitales Marketing. Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, E-Commerce, Mobile Marketing

Aktuell

Meistgelesen