04.11.2011 | Online-Marketing

Studie: Teleshopping profitiert von Internet und mobilen Anwendungen

Teleshopping hat laut einer Studie der Strategieberatung Goldmedia große Chancen, vom Zusammenwachsen von Fernsehen, Internet und mobilen Anwendungen zu profitieren. QVC, Auftraggeber der Studie, rechnet mit einem Wachstum des Teleshopping-Markts um jährlich sieben Prozent bis 2016.

Ende 2011 werden die Teleshopping-Umsätze in Deutschland rund 1,5 Milliarden Euro betragen und damit über denen der Pay-TV-Branche (laut Vprt-Prognose rund 1,4 Milliarden Euro 2011) liegen. Bis zum Jahr 2016 werden die Teleshopping-Umsätze bei einem Wachstum von jährlich sieben Prozent auf rund 2 Milliarden Euro angewachsen sein. Schon heute sind die Sender Multi-Channel-Anbieter, die 2010 bereits 16 Prozent ihres Umsatzes über das Internet generierten. Dabei werden Soziale Netzwerke, Hybrid-TV oder mobile Apps immer wichtiger.

Zu weiterem Umsatzwachstum tragen Smartphones und Tablets bei. Der Umsatzanteil wächst hier laut Studienergebnissen bis zum Jahr 2016 auf sechs Prozent. Durch die zunehmende Verbreitung von Hybrid-TV-Geräten wird die Bestellung direkt über den sogenannten Red-Button der Fernbedienung zunehmen – und sich zu einem Wettbewerbsvorteil des Teleshopping gegenüber der Versandhandelsbranche entwickeln.

Aktuell sind rund 35 Prozent der befragten Teleshopping-Kunden in einem Internet-Forum oder Sozialen Netzwerk registriert. 66 Prozent verlassen sich auf die Produkt-Bewertungen anderer Nutzer und mit 58 Prozent verfasst mehr als die Hälfte von ihnen auch selbst Kommentare. Sie zeigen sich außerdem aufgeschlossen gegenüber dem mobilen Internet und Apps. 61 Prozent ließen sich gerne via Handy über Angebote informieren, 56 Prozent würden sich die Produkte auch mobil ansehen oder direkt bestellen. (sas)

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