28.02.2013 | Studie

Social Data beeinflussen Marketingentscheidungen

Ergibt Sinn: Social Data werden mit verschiedenen Abteilungen geteilt.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Was bringen Social-Media-Aktivitäten in Euro und Cent? Diese Frage dürfte in vielen Unternehmen weiterhin einigermaßen umstritten sein. Die Datenanalysten von Bazaarvoice haben im Rahmen einer Studie versucht, Antworten zu finden. Mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

So bescheinigen 76 Prozent der befragten Marketingentscheider schon der Analyse von Social-Media-Daten bereits einen positiven Einfluss auf den Unternehmensumsatz. Die große Mehrheit erkennt positive Effekte bei Markentreue (81 Prozent) sowie Markenbewusstsein (82 Prozent). Dabei sind sich die Unternehmen darüber im Klaren, dass dies ohne Monitoring und Messung nicht funktioniert. Das Zählen der Likes und Follower reicht ihnen der Studie zufolge dazu nicht aus. Als Messgrößen werden stattdessen konkrete Unternehmensziele wie Umsatz, Markentreue und -bewusstsein herangezogen.

Nahezu die Hälfte der Befragten nutzt Social Data auch, um Vorhersagen oder Prognosen zu erstellen. Neun von zehn bestätigen, dass diese Daten ihre Entscheidungen mit beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden aber auch mit anderen Kollegen geteilt. Sie fließen ebenso in die Bereiche Produktentwicklung (35 Prozent) und Vertrieb (37 Prozent) mit ein. Nahezu alle (97 Prozent) teilen Social Data darüber hinaus mit Verantwortlichen anderer Unternehmensbereiche.

Für die Studie, die in Zusammenarbeit mit The CMO Club durchgeführt wurde, wurden 100 Marketingleiter von Global Playern über ihre Erfahrungen mit Social-Media-Marketing befragt.

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, Big Data, Social Media, Online-Marketing, Marketing

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