10.08.2016 | Thinkwithgoogle

Diese 4 Zahlen beweisen die Macht der lokalen und mobilen Suche

Schnell, zielstrebig und profitabel: Local und Mobile SEO.
Bild: Corbis

Das Smartphone ist längst mehr als ein Zeitvertreib. Für viele Menschen ist es Navigator, Ratgeber und Wissensdurststiller in einem. Viel mehr als früher wird mittlerweile lokal gesucht. Das nächste Restaurant, ein besonderes Geschenk – der Nutzer will schnelle Ergebnisse und handelt entsprechend. Wie groß die Macht von Local und Mobile SEO ist, beweist die Studie Thinkwithgoogle.

Die meisten Suchanfragen – nicht bloß die lokalen – zielen auf eine direkte Information ab. Das gilt insbesondere für mobile Suchen (81 Prozent). Das heißt konkret, dass der normale Smartphone-Suchmaschinennutzer sich nicht über ein allgemeines Thema informieren will, sondern eine Information sucht, die ihn oder sie in diesem Moment weiter bringt und als Entscheidungsgrundlage dient.

Eine weitere Statistik aus der Google-Studie beweist das eindrucksvoll. Laut Thinkwithgoogle resultieren mehr als drei von vier lokalen Suchanfragen in einen Besuch in einem lokalen Laden – innerhalb eines Tages. Eine Suchanfrage wie etwa "Schildgravur Düsseldorf“ hat also für diejenigen Firmen direkte positive Effekte, die bei der Suchanfrage ganz oben stehen und zu überzeugen wissen. Die Customer Journey ist in diesem Fall nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr kurz. Google spricht von entscheidenden „Micro Moments“. Spricht eine Marke oder ein Laden den Suchenden im entscheidenden Moment an und liefert die Information, die gesucht wird, dann ist dieser „Micro Moment“ genutzt worden.

Die Macht der großen Brands ist nicht zementiert

Die Markentreue lässt nach. Das will zumindest die Google-Studie herausgefunden haben. So sind sich 90 Prozent der Suchenden mit Kaufintention nicht absolut sicher, von welcher Marke sie kaufen wollen. Für Marketer heißt das, dass der Kampf um die Käufergunst größer und wichtiger denn je ist. Der Grund ist die Unsicherheit oder besser Unvoreingenommenheit der Smartphone-Generation. Zuerst wird sich informiert und erst dann wird sich für ein Produkt entschieden. Hier ist Spielraum, der genutzt werden will.

Aber selbst wenn die Wahl von vornherein klar erscheint, ist der Kampf mitnichten bereits verloren. So soll sich jeder Dritte für eine andere Marke oder ein anderes Produkt entschieden haben, als er es geplant hatte. Die Ursachen liegen wieder in den entscheidenden „Micro Moments“. In jenem Moment, in dem der Sucher vielleicht nur die Örtlichkeit für seinen Kauf klären will, ist er auch offen für Informationen, die ihn umstimmen können. Sei es von einem anderen Produkt mit mehr Vorzügen oder einem günstigeren Preis.

tl;dr: Lokale und mobile Suchanfragen sind für Marketer besonders interessant, da sie schnell zu einem Kauf führen und die Kunden besonders offen für passende Informationen sind. Markentreue spielt hier eine untergeordnete Rolle und selbst bereits getroffene Kaufentscheidungen sind nicht in Stein gemeißelt.

 

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Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Mobile Commerce, Mobile Marketing, Smartphone, Location Based Services

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