11.06.2012 | Studie

Smartphones bleiben ein Männerspielzeug

Smartphones sind toll. Das denken vor allem Männer, Frauen sind da weniger enthusiastisch.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Der Griff zum Smartphone erfolgt bei Männern häufiger als bei Frauen. Beinahe doppelt so viele Männer wie Frauen besitzen oder nutzen ein mobiles Endgerät zum Telefonieren und Surfen, wie eine Studie zur Smartphone-Nutzung in der Bundesrepublik zeigt.

Laut der vom Fachblatt Horizont initiierten Studie nutzen inzwischen 32,3 Prozent der männlichen Deutschen ein Smartphone, während nur 16,8 Prozent der Frauen über ein mobiles Endgerät verfügen. Bei der Art der Nutzung liegen beide Geschlechter hingegen gleich auf. Jeweils 46,1 Prozent gehen online und 36,3 Recherchieren nach wichtigen Informationen. Mehr als doppelt so häufig (21,8 Prozent) nutzen Männer jedoch das Gerät, um auf klassische Medienkanäle wie TV und Zeitung zuzugreifen. Frauen kommunizieren hingegen deutlich häufiger über Soziale Netzwerke (38 Prozent; 27,5 Prozent). Stärker ausgeprägt ist bei den Männern offenbar der Spieltrieb. Während 17,2 Prozent der männlichen Befragten zugeben, Online-Spiele zu nutzen, bestätigen dies nur 15,4 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer.

Auch der Einkauf via Smartphone ist Männersache: Dreimal mehr Männer als Frauen geben an, Apps im App- oder Android-Store zu erwerben (17,6 Prozent). Gleiches gilt für Mobile Commerce, der mit 6,4 Prozent bei Männern ebenfalls höher im Kurs steht als bei Frauen (4,9 Prozent). Eine weitere Frauendomäne bleibt hingegen der E-Book-Kauf. Keiner der befragten Männer hat je ein digitales Buch gekauft, unter den Frauen waren es immerhin 1,5 Prozent. Für die Studie waren 1.000 Personen ab 14 Jahren vom Frankfurter Link Institut für Markt- und Sozialforschung befragt worden.

Schlagworte zum Thema:  Mobile, App, Online, Smartphone

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