23.04.2013 | Studie

Schweizer Unternehmen bezweifeln Mehrwert von Social Media

Die Mehrheit der Eidgenössischen Unternehmen nutzt Social Media, sieht den Nutzen aber eher kritisch.
Bild: Haufe Online Redaktion

Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen nutzen Social-Media-Plattformen. Den meisten geht es dabei offenbar nur darum mitzumischen, denn einen Mehrwert erkennt bislang nur eine Minderheit. Dies ist das Ergebnis einer Studie der ZHAW Winterthur.

67 Prozent der Schweizer Unternehmen betreiben demnach Social-Media-Marketing. Dieser Anteil ist somit im Vergleich zur Vorjahresstudie nicht weiter angestiegen. Die aktivsten sind dabei Großunternehmen, von denen sich 89 Prozent auf Facebook, Twitter & Co. tummeln. Mit 59 Prozent ist inzwischen aber auch mehr als jeder zweite Mittelständler in den sozialen Medien aktiv.

Deutliche Veränderungen zeigt die Studie bei Behörden und Verwaltungen. Waren im vergangenen Jahr erst 53 Prozent in den Social Media präsent, sind es inzwischen bereits 83 Prozent. Jene, die sich weiterhin zurückhalten, begründen dies mit dem großen Aufwand (43 Prozent), den diese Aufgabe nach sich zieht. Außerdem glauben einige (43 Prozent), ihre Zielgruppe würde sich nicht für Social Media interessieren, sie halten jegliche Aktivitäten damit für zwecklos.

Facebook vor Youtube und Xing

Zwei Drittel der 881 Befragten hat das Social-Media-Marketing in die Markenkommunikation integriert und keine neuen Stellen geschaffen. Die am häufigsten genutzten Plattformen sind Facebook (84 Prozent), Youtube (59 Prozent) und Xing (55 Prozent). Aber auch Twitter (49 Prozent), Google+ (36 Prozent) und Linkedin (34 Prozent) kommen zum Einsatz.

Knapp die Hälfte der Befragten sieht Social-Media-Marketing jedoch durchaus kritisch. Sie gehen davon aus, dass der Einsatz bislang noch höher ist als der Nutzen. 27 Prozent halten dieses Verhältnis für einigermaßen ausgeglichen, nur etwa sechs Prozent erkennen einen deutlichen Nutzen.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing

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