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Ausgaben steigen, RTB wächst

Viele Agenturen und Werbende handeln bereits über Demand-Side-Plattformen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Weltweit steigen die Ausgaben für Online-Display-Werbung. Investiert wird vornehmlich in RTB und Private Marketplaces. So das Ergebnis einer Studie von Econsultancy im Auftrag des Online-Advertising-Spezialisten Rubicon Project.

Demnach steigern 64 Prozent der Werbungtreibenden und Agenturen ihre Ausgaben für Online-Display-Werbung. Besonders stark sind die Investitionen in den USA (77 Prozent), Frankreich (88 Prozent) und Großbritannien (63 Prozent). Insgesamt werden durchschnittlich rund 40 Prozent aller Ausgaben über Real Time Bidding (RTB) abgewickelt, 19 Prozent haben Private Marketplaces eingerichtet.

Die Studie, die inzwischen bereits zum dritten Mal durchgeführt wird, zeigt auf, dass über die Jahre hinweg die Investitionen immer weiter angestiegen sind. Hatten 2009 erst 57 Prozent der Befragten mehr Investitionen in Display-Werbung geplant, waren es zwei Jahre später schon 58 Prozent. Mit aktuell 64 Prozent ist dieser Anteil innerhalb des gleichen Zeitraumes noch einmal um sechs Prozent gestiegen.

Erhöht haben sich darüber hinaus auch die Ausgaben für Werbung auf Facebook, Paid-Search-Marketing (PPC) und das Google Display Network.

Online-Display weitestgehend automatisiert

Der Report zeigt darüber hinaus, dass 39 Prozent der Werbungtreibenden und deren Agenturen Online-Display bereits weitestgehend automatisiert haben und über Demand-Side-Plattformen (DSP) handeln. 2011 waren dies erst 23 Prozent. Als wesentlicher Vorteil des Real-Time-Biddings nannten 62 Prozent die verbesserte Performance (2011: 48 Prozent). Weitere Vorteile sind ihrer Meinung nach geringere Streuverluste, geringere Cost-per-Acquisition sowie bessere Targeting-Möglichkeiten. Als Hauptvorteil der Zusammenarbeit mit einer Demand-Side-Plattform gaben 41 Prozent die geringere Anzahl an Point-of-Sale an. Mehr als die Hälfte schätzen außerdem verbessertes Targeting, höhere Effizienz, erhöhte Reichweite, die Möglichkeit, auf Impressionlevel einzukaufen und die Beobachtung der Performance der Kampagnen in Echtzeit.

Ein Fünftel der Befragten verhandelt bereits über Private Marketplaces, weitere 40 Prozent planen dies. Besonders verbreitet sind sie in Großbritannien und Frankreich, wo sie aktuell von 74 Prozent genutzt werden. Hierzulande sind es zwar erst magere zehn Prozent, aber immerhin 52 Prozent wollen nachziehen.

Schlagworte zum Thema:  Agentur, Online-Marketing, Werbung

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