10.05.2013 | Studie

Online-Marketer setzen auf Content

Facebook gilt als eine geeignete Plattform für Content-Marketing.
Bild: Michael Bamberger

In Zukunft wird es um Content gehen. In diesem Punkt sind sich Marketingexperten einig. Als relevante Medien sehen sie elektronische Newsletter, die eigene Website und Social Media. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Facit Research.

Mit mehr als 90 Prozent Zustimmung, sind sich die Befragten der Studie „Welche Chancen und Herausforderungen bietet Content Marketing in der Zukunft?“ einig: Inhalte werden weiter an Bedeutung gewinnen. 64 Prozent wollen deshalb zusätzliche Budgets frei machen oder aus anderen Kanälen entnehmen. Die Hauptverantwortung soll die Marketingabteilung tragen (40 Prozent), einige nennen aber auch die Geschäftsleitung (30 Prozent) oder die Unternehmenskommunikation (zehn Prozent) als die ausführenden Abteilungen. Erklärtes Ziel: Die Nähe zu Kunden und potenziellen Kunden sicherzustellen.

55 Prozent der Befragten verfügen bereits über eine Content-Marketing-Strategie. Dabei handelt es sich meist um Unternehmen aus den Branchen Dienstleistungen, Groß- und Einzelhandel, die Konsumgüterindustrie sowie den Bereich Telekommunikation. 37 Prozent betonen, sie hätten zwar noch keine Strategie, befänden sich aber bereits in der Planung. Nur magere acht Prozent haben die Zeichen der Zeit offenbar noch nicht erkannt und halten Content-Marketing für irrelevant.

Dienstleister gefragt

Passende und stets wechselnde Inhalte zu finden, ist für die Mehrheit der insgesamt 60 Befragten die größte Herausforderung. Jeder Fünfte nennt das Thema Zeit als Hürde und 40 Prozent glauben, es könnte an Mitarbeitern mit dem nötigen technischen und journalistischen Know-how in ihren Unternehmen fehlen. Mehr als die Hälfte setzt aus diesen Gründen auf externe Dienstleister (60 Prozent). 45 Prozent vertrauen Online-Agenturen, 17 Prozent auf Agenturen mit Content-Fokus und jeweils 15 Prozent verpflichten Werbe- oder PR-Agenturen. Weitere 40 Prozent verteilen die Aufgaben auf interne Mitarbeiter.

Als relevante Medien nennen die Befragten hauptsächlich elektronische Newsletter, die eigene Website und Social Media wie Facebook, Twitter oder Youtube. Blogs und Facebook Applications sind für die meisten hingegen Newcomer-Medien, die noch zu wenig genutzt werden. Relativ wenige halten außerdem Video-Blogs sowie Web- und Podcasts für geeignete Medien.

Die Budgets für 2013 betragen in mehr als einem Drittel der Unternehmen der Studienteilnehmer zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Ein weiteres Drittel will zwischen 20.000 und 100.000 Euro ausgeben und lediglich acht Prozent können und werden mehr als 200.000 Euro in Content-Marketing investieren.

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, Social Media, Online-Marketing

Aktuell

Meistgelesen