28.08.2013 | Studie

Mobile Websites fallen bei den Nutzern durch

In den vergangenen zwei Jahren haben insbesondere Frauen bei der Smartphone-Nutzung deutlich aufgeholt.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Um 122 Prozent ist die Nutzung von Smartphones in der deutschen Bevölkerung in den letzten zwei Jahren gestiegen. An den Unternehmen scheint diese Entwicklung jedoch vorbei gegangen zu sein, denn viele mobile Websites erfüllen die Erwartungen der User nicht.

Die Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Google und TNS Infratest haben dazu eine gemeinsame Studie veröffentlicht. Fazit: Bei jedem zweiten Smartphone-Nutzer (52 Prozent) fallen mobile Websites durch. Jeder Zweite der Befragten der Studie "Deutschland wird Mobile – Sind die Unternehmen vorbereitet?" nutzt das kleine Endgerät demnach täglich. Gerade Frauen und Personen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren haben in den vergangenen zwei Jahren aufgeholt. Weitere zwölf Prozent der Besitzer eines einfachen Handys planen, sich im nächsten halben Jahr ein Smartphone anzuschaffen.

Der Optimierungsbedarf unter den vorhandenen mobilen Websites betrifft alle Branchen gleichermaßen. Die User bemängeln vor allem die Unübersichtlichkeit (58 Prozent) der Seiten. 36 Prozent empfinden sie darüber hinaus als extrem benutzerunfreundlich. Genervt reagiert ein Viertel immer dann, wenn zu viel gescrollt werden muss.

Angesichts der rasanten Entwicklung der Nutzung mobiler Endgeräte ist es von zentraler Bedeutung, dass die Unternehmen den Erwartungen und Bedürfnissen ihrer potenziellen Kunden im mobilen Umfeld gerecht werden, stellt Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW, fest. Die Studie mache deutlich, wie wichtig die Initiative "Do Mobile" des Verbandes ist. Ziel der Initiative ist es, über die Stärke des Mediums Mobile aufzuklären und eine breite Akzeptanz für mobile Lösungen zu schaffen.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Online-Marketing

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