01.03.2013 | Studie

Mobile Geräte werden zum zentralen Internetzugang

Die mobile Internetnutzung geht steil nach oben.
Bild: Hauk Medien Archiv/Alexander Hauk ⁄

Aktuelle Zahlen zum mobilen Internet liefert der "Mobile Media Consumption Report" des Technologieunternehmens Inmobi. Die Studie zeigt, dass Smartphones, Tablets und Apps das Kaufverhalten der Konsumenten nachhaltig verändern können. Und: Mobile Werbeformen funktionieren.

Das Werbenetzwerk hat mehr als 15.000 Nutzer des mobilen Internets befragt. In allen 14 untersuchten Märkten werden mobile Endgeräte demnach zum zentralen Internetzugang. Gesurft wird praktisch jederzeit: bei gesellschaftlichen Veranstaltungen (45 Prozent), dem Weg zur Arbeit (60 Prozent) und sogar beim Zusammensein mit der Familie (48 Prozent).

Weltweit nutzen durchschnittlich 50 Prozent aller Onliner das mobile Internet entweder als primären oder sogar als einzigen Zugang zum Netz. Als logische Konsequenz werden mobile Geräte in allen Lebenslagen eingesetzt, so auch beim Einkauf. Auch dazu liefert die Studie konkrete Daten: Demnach bestätigen mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent), dass sie durch mobile Werbung bereits auf neue Produkte aufmerksam wurden, nur etwas weniger (50 Prozent) haben einen Kauf getätigt. Schon in den nächsten zwölf Monaten planen 58 Prozent der Konsumenten einen Kauf übers mobile Internet, eine Steigerung von immerhin 20 Prozent. 37 Prozent sehen einen Vorteil darin, dass ihre Auswahlmöglichkeiten durch das mobile Netz vergrößert werden und 23 Prozent sind sich der Tatsache bewusst, dass selbst ihr Kaufverhalten im stationären Handel durch mobile Werbung beeinflusst wird.

Die meisten Befragten (64 Prozent) nehmen mobile Werbung sehr bewusst wahr. 45 Prozent haben daraufhin schon eine App heruntergeladen, um direkt die Internetseite der beworbenen Marke aufzusuchen. Demgegenüber schneiden andere Online-Werbeformate schlechter ab: Werbung in Suchmaschinen nehmen nur 41 Prozent der Befragten wahr und auf Videowebseiten oder Händlerwebseiten liegt der Anteil laut Erhebung bei 20 beziehungsweise 18 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mediennutzung, Handel, E-Commerce, Online-Marketing

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