Der Mittelstand verlässt sich in Sachen Digitalisierung am liebsten auf sich selbst. Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Die meisten Mittelständler versuchen, die Digitalisierung alleine zu bewältigen und holen sich keine Unterstützung von außen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Nur 18 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern haben bereits Beratungsleistungen zur digitalen Transformation des eigenen Geschäfts in Anspruch genommen, gerade einmal sechs Prozent planen das für die Zukunft. Drei Viertel der Mittelständler dieser Größenordnung geben an, dass das für sie kein Thema ist.

Bei den größeren Unternehmen (mit 500 oder mehr Mitarbeitern) sieht das Bild anders aus: Fast die Hälfte der Firmen hat externe Berater hinzugezogen, gut jedes fünfte hat dazu konkrete Pläne. Lediglich jedes vierte Großunternehmen (25 Prozent) sieht dafür keine Notwendigkeit.

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So gehen die Branchen mit der Digitalisierung um

Besonders wenig Interesse an Beratungsleistungen zur Digitalisierung hat der Handel im Mittelstand. Hier haben drei Viertel der Unternehmen keine externe Hilfe in Anspruch genommen. Jeweils zwölf Prozent planen, sich Unterstützung zu holen, oder haben dies bereits getan. Unter den Dienstleistern haben dagegen bereits 26 Prozent Berater engagiert, drei Prozent haben das noch vor. In der Industrie sind es 23 Prozent, die sich Digitalisierungshilfe gesucht haben, sieben Prozent haben entsprechende Pläne.

Befragt wurden über 500 Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. Die Studie ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Industrie 4.0, Mittelstand

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