| Studie

Marketing hält mit der Digitalisierung schwer Schritt

Mancher Marketer verschließt noch die Augen vor den aktuellen Trends.
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Studie aus UK belegt es: Das Marketing tut sich weiterhin schwer mit dem Übergang ins digitale Zeitalter. Vom Mobile-Zeitalter gar nicht zu reden. Vieles dreht sich immer noch um die eigene Website.

80 Prozent der Befragten geben an, dass digitales Marketing für die langfristige Profitabilität wichtig ist. Knapp ein Viertel hält es sogar für das künftige Lebenselixier des Unternehmens. Das spiegelt sich aber noch nicht in den Budgets wieder: Denn 60 Prozent investieren weniger als ein Drittel ihres Budgets ins digitale Marketing. Und von diesem Geld fließt wiederum relativ wenig in das Zukunftsfeld Mobile Marketing. Nur ein Drittel der Befragungsteilnehmer steckt überhaupt Geld in App-Entwicklung bzw. mobile Werbung. Vielmehr liegt der Fokus auf dem klassischen Web und auf Social. Selbst von den Unternehmen, die sich selbst als reife Online-Marketer sehen, investieren weniger als die Hälfte in Mobile.

Somit ist es wenig verwunderlich, dass lediglich neun Prozent der Unternehmen an einem "single view of the customer" arbeiten. Predictive Analytics setzen gar nur drei Prozent ein. Das heißt: die Mehrheit ist nicht auf Big Data vorbereitet.

Und für die nächste Zukunft scheint dieser Trend anzuhalten, denn das meiste Geld soll in die Website fließen (58 Prozent). Die Schaffung einer einheitlichen Sicht auf den Kunden bzw. Analytics sehen nur fünf Prozent als Priorität.

Für die Studie "Marketing in a digital world" hat Capgemini in Zusammenarbeit mit Microsoft mehr als 330 Marketingverantwortliche aus Großunternehmen befragt.

Wie die Marketingabteilungen fit für die Zukunft werden wollen, lesen Sie hier.

 

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing, Analytics, Big Data, Database, Mobile Marketing

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