06.03.2012 | Online-Marketing

Studie: Im Social Web gehen Männer und Frauen getrennte Wege

Auch im Social Web gehen Männer und Frauen oftmals getrennte Wege. Eine Studie von Porter Novelli hat sich mit den unterschiedlichen Kommunikationsstilen der beiden Geschlechter befasst.

Der länderübergreifenden Untersuchung „Social Consumers in Europe“ zufolge zeigt sich ein gravierender Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Art des Engagements in Social Media: Während die weiblichen Studienteilnehmer daran interessiert waren, soziale Bindungen zu stärken und sich mit Freunden oder Familie auszutauschen, geht es bei den männlichen Befragten vor allem darum, den eigenen Status zu zeigen und zu teilen sowie die eigene Meinung publik zu machen.

Von den 58 Prozent der Frauen, die mindestens einmal wöchentlich auf Social-Media-Plattformen zugreifen, liest die Mehrheit (89 Prozent) Beiträge oder wirft einen Blick auf Bilder von Freunden. 75 Prozent kommentieren darüber hinaus die Profile ihrer Freunde. Bei Männern sind dies mit 86 beziehungsweise 70 Prozent deutlich weniger.

46 Prozent der deutschen Männer nutzen sogenannte Location-based-Networking-Dienste wie beispielsweise Foursquare, um standortbezogene Nachrichten zu versenden, unter den Frauen tun dies lediglich 39 Prozent. Eine höhere Affinität zeigen sie außerdem bei der Nutzung des Micro-Blogging-Portals Twitter (Männer: 27 Prozent; Frauen: 22 Prozent). (sas)

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