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Studie: Grenzen zwischen Marketing und Commerce schwinden

Die Übergänge zwischen Marketing und Commerce werden bei mobilen Konsumenten fließender, doch noch gehen Unternehmen kaum auf diese Entwicklung ein. Dies ist das Ergebnis der Studie „Mobile Moments“ von Sapientnitro.

Technologie lasse Marketing und Handel zunehmend zusammenwachsen, erklärt Hilding Anderson, Mitverfasser der Studie. So könne der mobile Konsument heute innerhalb weniger Minuten vom Suchen und Stöbern zum Kaufen wechseln, egal ob online oder offline. Nur wenige Unternehmen würden jedoch bislang nahtlose Kundenerlebnisse schaffen, die traditionelles und digitales Marketing sowie Käufe zusammenführen.

Zentrale Ergebnisse der Studie: Nur 80 Prozent aller Mobile Apps schaffen es bei Kunden über die Probierphase hinaus. Schlechte Erfahrungen lassen die Lust an Applikationen schnell abklingen. Viele In-Store Mobile-Apps sind nicht mehr als schlecht integrierte Pilotanwendungen und Mobile-Sites, die von den Kunden kaum akzeptiert werden. Größtes Potenzial haben Apple Store App, Home Depot und Best Buy Reward Zone. Mobile Bezahlsysteme werden noch kaum akzeptiert. Um dies zu ändern, funktionieren Loyalitätsprogramme wie einfache Rücknahme- beziehungsweise Coupon-Systeme und Echtzeitangebote.

Mobile-Experten setzen auf Technologien, die eine Brücke zwischen physischer und digitaler Welt schlagen. Dazu gehören ihrer Meinung nach Augmented Reality, Bewegungs- und Gestenerkennung sowie Telematik und Spracherkennung. (sas)

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