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Studie: Ein Drittel der Online-Shopper hat Datenschutz-Bedenken

Ein Drittel der deutschen Online-Shopper hält seine persönlichen Daten für nicht gut geschützt. Das ist ein Ergebnis der Studie "Einkaufen 4.0" der Deutschen Post DHL.

Fast die Hälfte hat zum Thema Datenschutz keine eindeutige Meinung. Allerdings scheinen große Namen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. So fühlen sich etwa ein Viertel der Befragten unsicher, wenn sie bei kleinen, unbekannten Online-Shops einkaufen.

44 Prozent der deutschen Online-Shopper sehen in der Möglichkeit des digitalen Einkaufs eine Verbesserung ihrer Lebensqualität. Am wichtigsten sind den Befragten, die Möglichkeit, rund um die Uhr einzukaufen (81 Prozent), die Angebotsvielfalt (66 Prozent) sowie Möglichkeit zum Vergleich von Produkten und Preisen (65 Prozent).

Inwieweit ein Online-Kauf über den praktischen Vorteil hinaus als Erlebnis empfunden wird, ist nicht nur stark vom Käufertyp abhängig, sondern auch vom eingekauften Produkt. Den stärksten Erlebnis-Charakter haben Online-Käufe von Kleidung, CDs, Büchern und Reisen.

Auch zu Empfehlungseffekten wurden Zahlen erhoben: 64 Prozent der Befragten nutzen gern die Bewertungen und Hinweise anderer Kunden. Durch ein soziales Netzwerk wurden bisher nur 18 Prozent der User auf ein Produkt aufmerksam.

Mit dem Erlebnischarakter der Einkaufs im stationären Handel scheint es laut Studie bergab zu gehen. Der Online-Bummel macht drei Viertel der Befragten Spaß, über den Offline-Einkauf sagen dies nur gut die Hälfte der User. Weitere wichtige Faktoren im Vergleich zum Handel: Schnäppchen und Schnelligkeit.

Realisiert wurde die repräsentative Untersuchung von TNS Infratest und dem Market Research Service Center (MRSC) der Deutschen Post. Von August bis September 2011 befragten die Marktforscher dafür insgesamt 1.800 Personen in der DACH-Region.

Die Post hat im Rahmen der Studie auch eine Typologie der Online-Shopper erstellt. Die ganze Studie gibt es hier. (ms)

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