Auch der Alltag im Handwerk wird digitaler. Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Dem deutschen Handwerk fehlen noch Puzzleteile zum Big Picture der Digitalisierung. Im praktischen digitalen Doing sieht es teilweise aber schon recht gut aus.

Das deutsche Handwerk steckt mitten in der Digitalisierung. Und die hat für einige Firmen so ihre Tücken. Zwar sagen vier von fünf Handwerksbetrieben, dass sie der Digitalisierung gegenüber aufgeschlossen sind, und gut zwei Drittel nehmen sie als Chance wahr, doch haben viele Handwerksbetriebe gleichzeitig Schwierigkeiten, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks ergeben. Befragt wurden mehr als 500 Handwerksbetriebe in Deutschland.

Digitalisierung stellt das Handwerk vor Herausforderungen

Laut Befragung sagt mehr als die Hälfte der Handwerker (56 Prozent), dass die Digitalisierung für ihren Betrieb eine große Herausforderung darstellt. Knapp ein Drittel haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Und rund ein Viertel gibt sogar an, dass sie die Existenz ihres Betriebes als Folge der Digitalisierung gefährdet sehen.

Im praktischen digitalen Doing sieht es teilweise aber schon recht gut aus. Nahezu alle Handwerksbetriebe verfügen laut Studie zum Beispiel über eine eigene Website. 89 Prozent der Betriebe sind in Online-Verzeichnissen zu finden. Ein Viertel nutzt soziale Netzwerke für die Kommunikation mit den Kunden. 16 Prozent buchen Werbeanzeigen im Internet. Weitere zehn Prozent sind auf Online-Plattformen wie zum Beispiel MyHammer, Treatwell oder Ebay Kleinanzeigen vertreten.

Eine CRM-Software ist bereits in 46 Prozent der Handwerksbetriebe im Einsatz.

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