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Studie: Der Mittelstand geht online

Bislang haben kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland lieber off- statt online für sich geworben. Laut einer Studie von Telegate und Psyma Research & Consulting entdecken sie nun das Internet.

150 Unternehmen der Branchen Hotel und Gastronomie, Handwerk, Fachmedizin sowie Immobilien- und Versicherungsmakler waren befragt worden. Demnach ändert sich das Werbeverhalten deutscher Kmu allmählich. Zwar dominieren noch immer Print-Kampagnen, die Nutzung von Online-Werbemitteln legte jedoch um ein Drittel zu. Zum ersten Mal sind Online-Branchenbücher das meist genutzte Werbemittel. Während Soziale Netzwerke an Bedeutung gewinnen - obwohl nur wenige Mittelständler sie auch tatsächlich einsetzen - sind „Daily-Deals“ noch weitgehend unbekannt. Nur sechs Prozent der Befragten können sich vorstellen, Online-Gutscheine und Coupon-Systeme in ihren Marketing-Mix zu integrieren. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den Branchen: Die höchste Affinität zu digitaler Vermarktung findet sich bei Maklern sowie Hotels und in der Gastronomie. Für Handwerker und Ärzte sind moderne digitale Werbemittel noch weitgehend irrelevant. (sas)

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