28.11.2011 | Online-Marketing

Studie: Corporate Publishing wirkt verkaufsfördernd

Fast zwei Drittel der Teilnehmer einer Befragung des Europäischen Instituts für Corporate Publishing (Eicp) glauben fest an die Wirkung journalistischer Inhalte als Verkaufstreiber. Das CP-Barometer des Instituts ist in aktueller Auflage unter dem Titel „Content & Commerce“ erschienen.

Damit sind journalistische Inhalte der Studie zufolge eine wirksame Alternative zu klassischer Werbung sowohl bei der Ansprache von Konsumenten als auch Geschäftskunden. Ein Großteil der fefragten Unternehmen und Dienstleister hält Printmagazine und Webseiten für eine geeignete Maßnahme zur Vertriebsunterstützung. Je rund 40 Prozent vertrauen darüber hinaus auf Apps, E-Newsletter, Videos und mobile Webseiten. CP-Dienstleister sehen eher die klassischen sowie mobilen Webseiten als ideale Plattform zum Abverkauf. Mehr als drei Viertel aller Befragten halten hingegen die crossmediale Verzahnung von Print, Online und mobilen Medien für den Königsweg. Dabei räumen 75 Prozent der Unternehmen und CP-Dienstleister mobilen Endgeräten ein großes Potenzial ein, um dem Editorial Shopping zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen.

Beim Editorial Shopping sei die Wirkung exakt messbar und der Einsatz lasse sich gezielt steuern, so das Institut. Redaktionen könnten den Abverkauf in E-Shops direkt beeinflussen, indem die bestimmte Produkte hervorheben. Dies sei heutzutage dank Trackingstools und speziellen Redaktionssystemen möglich. Wie gut es gelinge, über bestimmte journalistische Inhalte Produkte zu pushen, lasse sich damit quasi in Sekundenschnelle ermitteln. (sas)

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