17.07.2012 | Studie

Bildungsgrad entscheidet über Internetnutzung

Nicht alle Bevölkerungsschichten sind in gleichem Maße im Web aktiv.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch 2012 besteht noch ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Internetnutzung. Laut einer Untersuchung der Forschungsgruppe Wahlen ist nicht einmal die Hälfte der Hauptschüler ohne abgeschlossene Berufsausbildung online, während dieser Anteil bei Abiturienten bei 95 Prozent liegt.

Die aktuellen Zahlen belegen, dass im Schnitt 77 Prozent der deutschen Erwachsenen ab 18 Jahren online gehen. Allerdings sind es unter Hauptschülern ohne Lehre nur 47 Prozent, während mit 95 Prozent so gut wie alle Abiturienten das Internet nutzen. Bei den befragten Hauptschülern mit Berufsausbildung liegt der Anteil bei 60 Prozent. Somit ist der Bildungsgrad noch immer maßgeblich für den Nutzungsgrad des Internet.

Gefragt wurde jedoch sowohl nach der privaten als auch nach der beruflichen Nutzung. Demnach ist die die Intensität der Nutzung auch stark von Beruf und Position abhängig: Während 86 Prozent der Selbständigen und 83 Prozent der höheren Beamten online sind, liegt der Anteil unter den Arbeitern mit 67 Prozent unter dem Durchschnitt.

Etwas weniger als ein Drittel der Internetnutzer surft mehr als zehn Stunden pro Woche im Web. 44 Prozent sind zwischen drei und zehn Stunden im Netz und ein knappes Viertel (24 Prozent) ein bis zwei Stunden.

Schlagworte zum Thema:  Mediennutzung, Online-Marketing

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