23.04.2015 | Industrie 4.0

Strategie: Darauf kommt es im digitalen Wandel an

Vernetzt geht es in die digitale Zukunft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der digitale Wandel ist nicht aufzuhalten. Aber welche Strategien machen den Unterschied? Auf was kommt es an? Godesys hat zusammengefasst, auf was Unternehmen verstärkt achten müssen.

Laut PwC will die deutsche Industrie bis 2020 jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen investieren. Vor allem der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Informations- und Kommunikationsbranche wollen demnach überdurchschnittlich in die Digitalisierung und Vernetzung investieren. Um hierbei erfolgreich zu sein, geht es, so Godesys, nicht vorrangig darum, Veränderungen vorhersehen zu können. Stattdessen sollten sich Entscheider auf das konzentrieren, was bleibt: Individuelle Kundenansprache in den verschiedenen Kanälen, die Schaffung eines einzigartigen Produktangebots und aktive Preisführung, die entweder auf günstig oder Unvergleichbarkeit setzt.

 

Flexible Strategie

Etwas hat der digitale Wandel in allen Bereichen gemein: Er ist unheimlich schnell. Was heute vielversprechend ist, kann morgen schon wieder veraltet sein. Deswegen rät Godesys, die Strategie so anzupassen, dass sich Veränderungen problemlos realisieren lassen und eine stete Flexibilität und Agilität gewährleistet ist. Dabei geht es nicht nur um Technik. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle und Strategien so anpassen und festlegen, damit sie künftig mit Kunden und Partnern persönlich, effizient und komfortabel interagieren können.

 

Langfristige Kundenbindung

Heutzutage geht es nicht mehr nur darum, ein Produkt zu verkaufen und dann dem Kunden Lebewohl zu sagen. Das Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen ist dabei idealerweise nur der Beginn einer zukunftsorientierten und langfristigen Beziehung. Unternehmen, denen es gelingt, ein umfassendes und anhaltendes Kundenerlebnis zu schaffen, werden in der digitalen Welt mit hohen Erlösen belohnt. Deswegen ist laut Godesys eine langfristige Kundenbindung der Schlüssel zu lang anhaltendem Erfolg.

 

Der richtige Umgang mit Daten 

Daten dienen in Zukunft als Fundament betriebswirtschaftlicher, fundierter und umsatzgenerierender Entscheidungen. Wer die Daten beherrscht, gewinnt Erkenntnisse, die der Wettbewerber nicht hat. Künftig wird es verstärkt darum gehen, strukturierte und unstrukturierte Daten nicht nur vorzuhalten und effizient zu verwalten, meint Godesys. Dabei geht es nicht um den Besitz von Daten. Wer nachhaltige Erfolge in der digitalen Welt realisieren möchte, muss Mehrwert aus den Informationen schöpfen, Zusammenhänge darstellen und sie für künftige Entscheidungen nutzen. Unternehmen müssen, so Godesys, einen neuen Umgang mit Daten lernen. 

 

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Schlagworte zum Thema:  Digitales Marketing, Digital Natives, Big Data, Marketing Automation

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