07.02.2013 | Werbeausgaben

Online-Werbung gewinnt im Mittelstand an Relevanz

Deutsche Mittelständler setzen zunehmend auf Twitter.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der deutsche Mittelstand setzt zunehmend auf Online-Werbung. Seit 2010 gewinnt das Internet einer Studie von Telegate zufolge an Relevanz. Zwar fließt noch ein Großteil der Werbebudgets in Printprodukte; bei Branchenverzeichnissen entscheiden sich aber immer mehr Firmen für die Online-Variante.

Insgesamt sind die Werbeausgaben der kleinen und mittelständischen Betriebe im vergangenen Jahr um 15 Prozent gesunken. Gleichzeitig wurden die Budgets gezielter eingesetzt als in den Jahren zuvor. Der nachweisbare Erfolg von Werbemaßnahmen rückt dabei in den Fokus.

Noch 63 Prozent der Werbeausgaben deutscher Mittelständler fließen aktuell in Printprodukte  – Tendenz sinkend. Schon seit 2010 nimmt die Bedeutung von Online-Werbung über alle Branchen hinweg stetig zu, während regionale Tageszeitungen und lokale Anzeigenblätter an Attraktivität verlieren.

Der Hype um Social Media, der vor zwei Jahren noch zu beobachten war, ist laut Studie inzwischen einer allgemeinen Ernüchterung gewichen. Hielt 2010 noch ein Viertel der Befragten Soziale Netzwerke für ein zukunftsträchtiges Werbemedium, sind derzeit nicht mehr als ein Drittel der Unternehmen überhaupt registriert. Das beliebteste Medium, das im vergangenen Jahr in der Gunst der Nutzer sogar zunehmen konnte, ist der Kurznachrichtendienst Twitter.

Für 41 Prozent der Unternehmen sind Kundenempfehlungen zu einem wichtigen Instrument geworden. 90 Prozent erkennen die Relevanz von Kundenmeinungen für ihren Geschäftserfolg, allen voran Hoteliers, Gastronomen, Immobilienmakler sowie Ärzte.

Für die Studie hatte Telegate den Marktforscher Psyma beauftragt, mehrere hundert kleine und mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen zu ihrem Werbeverhalten zu befragen.

Schlagworte zum Thema:  Mittelstand, Online-Marketing, Werbung, Marketing

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