10.06.2015 | Finanzdienstleister

Social Web: Banken und Versicherer kaum sichtbar

Die Social Media sind ein Baustein der Kundenkommunikation. Offenbar nicht für die Finanzbranche.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Social Web bleibt die Finanzbranche für ihre Kunden weitestgehend unsichtbar. Laut einer Umfrage von Faktenkontor haben 82 Prozent der Social-Media-Nutzer in den vergangenen sechs Monaten keinerlei Aktivitäten von Banken und Versicherern wahrgenommen. 

Lediglich acht Prozent der Befragten erinnern sich an Aktivitäten beider Branchen, weitere fünf Prozent nur an die der Banken und vier Prozent haben Veröffentlichungen von Versicherern wahrgenommen. An mehr als vier von fünf Usern geht das Engagement dieser Unternehmen also komplett vorbei. Im Vergleich: 36 Prozent nahmen im gleichen Zeitraum Aktivitäten von Unternehmen aus der Konsumgüterbranche im Social Web wahr.

Der Nachholbedarf der Finanzbranche zeigt sich auch an der geringen Zahl der Kaufentscheidungen, die derzeit mithilfe der Social Media getroffen werden. Einzig Foren haben einen gewissen Einfluss, doch selbst hier liegt der Anteil derer, die sich auf Basis der dort gewonnenen Informationen für eine Bankdienstleistung entschieden haben, bei mageren fünf Prozent. Der Einfluss aller anderen Kanäle ist noch geringer.

Noch viel Luft nach oben attestiert deshalb der Social-Media-Experte von Faktenkontor, Dr. Roland Heintze, der Finanzbranche. Dabei machen diejenigen, die sich in den Social Media engagieren, einen recht guten Job: Immerhin vier von zehn bewerten sie mit den Noten "gut“ oder "sehr gut“.


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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Kundenbindung, Finanzwirtschaft

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