25.03.2015 | Serie Content Marketing Tools

Social-Media-Search und -Analytics

Serienelemente
Hier finden Sie die besten Social Search & Analytics Tools.
Bild: Haufe Online Redaktion

Social Media ist ein ganz großer Teil von Content Marketing - nicht wenige meinen sogar, es sei der wichtigste Bereich. Umso bedeutender ist es, den immer größer werdenden Social-Media-Dschungel im Blick zu haben. Wir stellen wichtige Tools vor, um das Social Web zu durchsuchen und zu analysieren.

 

BuzzSumo ist ein mächtiges Social-Search-Werkzeug. Mit der Kernfunktion lassen sich Artikel finden, die besonders oft geteilt worden sind – zu jedem Thema. Verschiedene Filter und Parameter lassen eine sehr detaillierte Suche im Social Web zu. So kann nicht nur nach dem Zeitraum, dem Thema und der Artikelart, sondern auch nach der Sprache und dem Land gefiltert werden. BuzzSumo erkennt Social Signs von Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn und Pinterest recht sicher. Detaillierte Informationen zu den „Sharern“ gibt es leider nur für Twitter. Dafür können auch die Backlinks analysiert werden (reicht für eine grobe Analyse, für eine Backlink-Analyse sollte aber ein professionelles SEO-Tool zum Einsatz kommen.)
Die weiteren Funktionen von BuzzSumo sind eine Influencer-Suche, Content-Alerts (eine Art erweitertes Google-Alert-System für das Social-Web) und eine Reporting-Funktion. Die Basis-Funktionen von BuzzSumo in der Suche sind kostenlos. Für tiefergehende Analysen benötogt man einen der drei verfügbaren Bezahlaccounts, die zwischen 99 und 499 Dollar pro Monat kosten.

-> Zu BuzzSumo

 

Tagboard ist ein einfach zu bedienender Social-Content-Finder. Dabei greift das Programm auf Daten von Facebook, Twitter, Google+, Instagram und anderen Social Networks zurück. Für Begriffe kann ein eigenes Tagboard eingerichtet werden, welches nicht nur die neuesten Nachrichten zeigt, sondern auch wie viele Nachrichten es zu dem Thema pro Minute gibt, wie sich das Thema in einer Trendskala entwickelt und, ob der Tenor der Nachrichten positiv, negativ oder neutral ist. Diese Funktion hebt es von anderen – kostenlosen - Programmen ab, ist aber natürlich mit Vorsicht zu genießen und dient nur als grobe Richtungsvorgabe. Das eigentlich besondere an Tagboard ist die soziale Komponente. So ist es möglich, auch die Tagboards von anderen Mitgliedern zu betrachten und eigene Boards zu teilen. Ein Board ist kostenlos, für weitere Boards und Zusatzfunktionen muss ein kostenpflichtiger Account beantragt werden.

-> Zu Tagboard

 

Social Crawlytics funktioniert anders, als die bisherigen Social-Search-Tools. Das komplett kostenlose Programm nimmt eine Webseite unter die Lupe und analysiert die Social-Media-Aktivitäten der Seite. Die Analyse kann etwas dauern, liefert allerdings auch interessante Daten. So wirft das Tool einen Report aus, der die Sharezahl aller Netzwerke auf Anteile umrechnet und so zeigt, welches soziale Netzwerk besonders wichtig für die Seite ist. Außerdem wird die Contentart analysiert. Wenn Videos beispielsweise viele Social Signals erzeugen, dann weiß es Social Crawlytics. Social Crawlytics analysiert Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, LinkedIn und einige andere. Das Tool ist komplett kostenlos. Allerdings gibt es pro Woche eine begrenzte Anzahl an Credits, was einen Missbrauch verhindern soll. Durch Tweets kann man die Credits wieder auffüllen. Ein Bezahlsystem ist nicht vorgesehen.

-> Zu Social Crawlytics

 

Oft unterschätzt wird eine hauseigene Funktion von Twitter mit dem Namen Discover. Um schnell Content-Ideen (33 Social-Media Content Ideen) zu bekommen, eignet sich Discover sehr gut. Discover liegt eine gut funktionierende Personalisierungsfunktion zugrunde. Auf Basis der eigenen Vorlieben soll nur Content serviert werden, der für die Person auch tatsächlich relevant ist.

-> Zu Twitter Discover

 
Eine weitere sehr gute Möglichkeit für eine Social-Media-Analyse ist ebenfalls direkt von Twitter und trägt den Namen Twitter Analytics. Analytics eignet sich besonders dafür, sich einen schnellen Überblick über die Entwicklung eines Accounts zu verschaffen.

-> Zu Twitter Analytics

 
Das Pendant zu Twitter Analytics ist Facebook Insights. Mit Insights können Sie herausfinden, wie viel neue Likes Sie pro Tag bekommen, wie groß die Reichweite ist, wie erfolgreich einzelne Posts abgeschnitten haben und und und. Vielleicht am interessantesten: Facebook Insights verrät Ihnen auch, wann Ihre Fans Online sind – daraus können Sie direkt Rückschlüsse ziehen, wann der ideale Postzeitpunkt ist, einen Artikel zu posten (Social Media: Das sind die besten Share-Zeiten).

 

Was Facebook Insights Ihnen nicht verrät, können Sie mit Likealyzer herausfinden. Das tolle an Likealyzer ist nicht nur die übersichtliche Darstellung, sondern vor allem die wertvollen Praxistipps, wie Sie Reichweite und Engagement steigern können. Der Likealyzer ist kostenlos und nur für Facebook gedacht.

-> Zu Likealyzer

 
Die große Stärke von FollowerWonk liegt in der Analyse der Twitter-Follower – sowohl der eigenen, als auch der Follower von anderen Accounts. So lassen sich verschiedene Accounts beispielsweise vergleichen. Die Analyse von Twitter-Accounts gibt einen sehr, sehr umfassenden Einblick, wer einem Account folgt. Alle verfügbaren Daten, ob das nun das Geschlecht, das Alter oder die Aktivitätszeit ist, werden in einem sehr ausführlichen Report zusammengefasst. Die Grundfunktionen – Search, Analyse, Compare – sind gratis. Noch mächtiger wird das zu Moz gehörende Tool durch eine kostenpflichtige Subscription.

->Zu FollowerWonk

 
Der Like Explorer hat genau eine Funktion. Er analysiert eine URL und findet heraus, wie oft sie bei verschiedenen sozialen Netzwerken geteilt wurde. Bei Facebook klappt auch die Unterscheidung zwischen Likes, Shares und Kommentaren. Um schnell einen Eindruck zu bekommen, wie ein Artikel in Social Media abschneidet, ist der Like Explorer ideal. Eine Alternative ist das Programm Shared Count. Beide Programme sind kostenfrei nutzbar. Bei der Unterscheidung zwischen http und https müssen Sie aber selbst eingreifen und eventuell zwei Suchen ausführen.

->Zum Like Explorer

 
Alert.io ist ein gutes Werkzeug, um herauszufinden, wann und wie oft ein Name, eine Brand oder eine Phrase in sozialen Medien verwendet wird. Alert.io kann aber noch mehr als Social Media. Auch Blogs, normale Webpages und Newsseiten werden durchsucht. Das Tool lässt sich 14 Tage lang gratis testen, danach kostet es zwischen 29 und 299 Euro im Monat. Eine sehr beschnittene Funktion mit nur 250 Mentions im Monat lässt sich aber auch nach den 14 Tagen noch gratis weiterverwenden.

->Zu Alert.io

 
Mit Ritetag können Sie Ihre Hashtags optimieren. So können Sie beispielsweise herausfinden, wie viele Tweets mit diesem Hashtag in einer Stunde weltweit abgesetzt werden, wie oft Posts mit diesem Hashtag geretweetet werden oder wie viel Menschen die Tweets mit diesem Hashtags sehen können. Mit guten Hashtags wird Ihr Beitrag im Social Web eher gefunden. Etwas Zeit in die richtige Auswahl zu stecken, kann sich also durchaus lohnen. Die Analyse einzelner Hashtags ist bei Ritetag kostenlos. Allerdings gibt es auch ein ziemlich mächtiges Tool mit Bezahlschranke dahinter. In der Bezahlversion kostet Ritetag zwischen 10 und 99 Dollar im Monat.
->Zu Ritetag

 

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Schlagworte zum Thema:  Content Marketing, Content, Social Media Marketing, Social Media, Facebook, Twitter, Design

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