Dann vielleicht lieber Bücher? Zu viel Werbung in den Social Media nervt Teens gewaltig. Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

In den USA ist Youtube bei Teenagern gerade die Nummer eins unter den sozialen Plattformen und deshalb bei Werbetreibenden sehr beliebt. Die jungen Nutzer finden jedoch: Es ist zu viel Werbung.

Demnach finden 40 Prozent der Befragten einer US-Forrester-Studie zwischen 12 und 17 Jahren, dass Youtube zu viele Ads ausspielt und ihnen dadurch die Freude an der Plattform nimmt. Bei Facebook sind es mit 26 Prozent deutlich weniger, geht es um Instagram und Snapchat sind sogar nur elf Prozent der Befragten dieser Ansicht.

Bislang bleibt diese Kritik jedoch noch ohne konkrete Auswirkungen für die Videoplattform. 77 Prozent nutzen sie weiterhin täglich, bei Facebook sind es hingegen nur 55 Prozent.

Youtube: Die Werbeform scheint das Problem

Die Studienautoren gehen davon aus, dass die Werbeform ausschlaggebend ist, ob sie als störend empfunden wird. Dies sei bei Youtube deshalb der Fall, weil es sich um Pre-Roll oder Mid-Roll-Videos handelt, die entweder angesehen oder nach einigen Sekunden weggeklickt werden, jedoch nicht ignoriert werden können.

Und dieses Problem könnte sich noch verschärfen, denn andere Studien prognostizieren einen deutlichen Anstieg der Ausgaben für Video-Werbung. Zenith geht beispielsweise davon aus, dass Online-Video bis 2019 einen Anteil von 31 Prozent der weltweiten Display-Werbung erreichen wird.

Auch das könnte Sie interessieren:

Wie Youtube die Mediapläne erobert

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Werbung

Aktuell
Meistgelesen