26.07.2012 | Live-Marketing

Social Media wird für die Eventbranche noch wichtiger

Soziale Netzwerke werden immer wichtiger für's Eventgeschäft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Laut dem "Social Media & Events Report 2012" von Amiando halten fast drei Viertel der befragten Eventveranstalter Social Media für ein sehr bzw. ziemlich wichtiges Marketinginstrument. Am häufigsten nutzt die Branche eindeutig Facebook, gefolgt von Twitter.

Facebook wird von 84 Prozent der Befragten genutzt, Twitter von gut 60 Prozent. Auf den weiteren Plätzen rangieren Xing, Youtube, Linkedin und Google+. Ebenfalls noch einen respektablen Wert (31 Prozent) erreichen Blogs auf Platz sieben, haben allerdings im Vergleich zum Jahr 2011 deutlich verloren. Das größte Interesse besteht derzeit an Googles sozialem Netzwerk Google+. Offenbar wissen viele Eventmanager noch nicht so recht, wie sie die Plattform einschätzen sollen. Hoher Informationsbedarf besteht überraschenderweise auch hinsichtlich Facebook und Twitter. Fast 80 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement in Social Media verstärken, der Rest sieht keinen Bedarf für Veränderungen.

Der Großteil der Eventveranstalter postet bis zu zehn Inhalte pro Woche. Auf mehr als zehn Posts kommen gut 20 Prozent der Befragten, ungefähr so viele wie im vergangenen Jahr. Doch wozu das Ganze? Hierauf geben die Teilnehmer keine eindeutige Antworten: 70 Prozent wollen die Bekanntheit ihrer Veranstaltungen steigern, ebenso viele die der Marke. Die Kundenbindung taucht bei 65 Prozent als Ziel auf. Etwa die Hälfte setzt darauf, mit den Social Media ein neues Tool zur Informationsverbreitung an der Hand zu haben. Jedoch konstatieren nur gut 30 Prozent eine Verbesserung in dieser Hinsicht. Mehr als die Hälfte gehen davon aus, durch Social Media die Bekanntheit von Veranstaltung oder Marke gesteigert zu haben. Einen positiven Effekt auf die Kundenbindung sehen etwas mehr als 40 Prozent der Befragten. Wie sie zu dieser Einschätzung kommen wird nicht ganz klar, denn mehr als 60 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen kein Monitoring-Tool oder wissen nicht, ob solche im Unternehmen eingesetzt werden. Immerhin 39 Prozent bejahen, ein Monitoring-Tool zu nutzen.

Schlagworte zum Thema:  Messe, Social Media, Marketing

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