17.11.2014 | Social Media

Unternehmen scheitern weiter an Erfolgsmessung

Im Controlling sind die Social Media noch nicht wirklich angekommen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Social Media werden inzwischen von dem meisten Unternehmen als Kommunikationskanal genutzt, mit der Erfolgsmessung tun sie sich allerdings schwer. Einer Studie von Camelot und der EBS Business School zufolge werden die Aktivitäten so gut wie gar nicht erhoben oder ausgewertet.

Laut Studie "Blackbox Digitales Marketing“, die die Strategie- und Organisationsberatung Camelot gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Strategisches Marketing an der EBS Business School durchgeführt hat, existiert in den wenigsten Unternehmen eine Kopplung der Social-Media-Kennzahlen mit etablierten Finanzkennzahlen oder Effektivitätskennzahlen wie dem Return on Investment. Dabei wäre dies die längst fällige nächste Stufe, um die Effektivität von Social-Media-Marketing messen und schließlich auch steigern zu können, so die Studienautoren. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt allerdings an, Erfolge nach selbst definierten Erfolgskennzahlen auf Grundlage von Erfahrungswerten zu messen, diese Daten dann aber nicht in die finanzorientierten Steuerungselemente des Unternehmens-Controllings zu überführen. Bereits existierende Metriken, wie etwa die McKinsey GRP-Methode sind demnach im Markt noch kaum bekannt.

Ihre Ziele hätten die Unternehmen sehr wohl im Blick, sagen die Studienautoren. Content, Kanäle und Gestaltungsmöglichkeiten würden zwar definiert, Schwierigkeiten gebe es dann aber mit dem Monitoring der Aktivitäten und der Auswertung der Daten. Dazu fehlt es den Unternehmen nach eigenen Angaben bislang an personellen und zeitlichen Ressourcen. 

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Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Dialogmarketing

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