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Social Media: Strategie-Umsetzung meist mangelhaft

Für die Reputation einer Marke ist die Präsenz in Sozialen Medien inzwischen entscheidend. 52 Prozent der von Weber Shandwick und Forbes Insights für die Studie „Socialising your Brand: A Brand’s Guide to Sociability“ befragten Manager stimmen dieser Aussage zu und das Agenturnetzwerk prognostiziert, dass sich dieser Anteil in den kommenden drei Jahren auf 65 Prozent erhöhen könnte.

Trotz dieses Bewusstseins, dass ohne Social Media bei der Markenführung nichts mehr geht, hapert es häufig an der Umsetzung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie nach einer Befragung von 1.900 Führungskräften in 50 verschiedenen Ländern. Von den 87 Prozent der Unternehmen, die demnach im Social Web eine Strategie verfolgen, empfinden sie ganze 84 Prozent als verbesserungswürdig. Dabei fällt auf, dass sich die Befragten weltweit ihrer mangelhaften Social-Media-Arbeit bewusst sind – Unterschiede zwischen Nationen oder Kontinenten fand die Studie nicht. Der Grund liegt für die Studieninitiatoren in der Globalität des Webs. Dort sähen sich schließlich alle mit den gleichen Chancen und Risiken konfrontiert.

Zur Schaffung einer positiven Social-Media-Identität sind laut Studie folgende Aktivitäten nötig: Der Austausch mit Zielgruppen, unternehmenseigene Inhalte und Nachrichten sowie spezielle Angebote. Dabei gilt es, darauf zu hören, was in den verschiedenen Netzwerken über Unternehmen und Marken geschrieben wird. Firmen, die diese Regeln beherzigten, schafften unter anderem eine stärkere Kundenbindung, eine erhöhte Markenwahrnehmung und verbesserten automatisch auch den Kundenservice. (sas)

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